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60.000 Schü­ler neh­men am So­zia­len Tag teil

Beim So­zia­len Tag tau­schen Schü­ler ih­ren Schul­all­tag ge­gen ei­nen Ar­beits­platz und ver­die­nen so et­wa 1 Mio EUR für Ju­gend- und Bil­dungs­pro­jek­te
duale Ausbildung, Meister bildet Azubis aus

19.06.2019. (dpa/fle) - Für den So­zia­len Tag ha­ben laut Ver­an­stal­ter rund 60.000 Schü­ler in ganz Deutsch­land am Mitt­woch ge­jobbt.

"Das an die­sem Tag ver­dien­te Geld fließt in Ju­gend- und Bil­dungs­pro­jek­te in Süd­ost­eu­ro­pa und Jor­da­ni­en", er­klär­te An­ton Stap­manns von der Stif­tung "Schü­ler Hel­fen Le­ben" in Neu­müns­ter.

"Wir rech­nen bun­des­weit wie­der mit Ein­nah­men in Hö­he von mehr als ei­ner Mil­li­on EUR." Beim So­zia­len Tag sind seit dem Start 1998 Spen­den in Hö­he von 30 Mil­lio­nen EUR zu­sam­men­ge­kom­men.

In Schles­wig-Hol­stein be­tei­lig­ten sich 204 Schu­len - et­wa 20 we­ni­ger als im Vor­jahr. Rund 24.000 Schü­ler hat­ten sich an­ge­mel­det. Die teil­neh­men­den Schu­len ga­ben ih­nen da­für schul­frei. Dies­mal stan­den zwei Hilfs­pro­jek­te im Fo­kus - ein Ju­gend­zen­trum mit sy­ri­schen Flücht­lin­gen in Jor­da­ni­en und ein Ju­gend-Mu­si­cal­pro­jekt in Ser­bi­en über die Dis­kri­mi­nie­rung der Sin­ti und Ro­ma in dem Bal­kan­land.

"Schü­ler Hel­fen Le­ben" ist nach ei­ge­nen An­ga­ben die größ­te ju­gend­li­che Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on in Deutsch­land. Der So­zia­le Tag fand zu­nächst al­le zwei Jah­re statt, seit 2006 jähr­lich. Schles­wig-Hol­stein und wei­ter nord­deut­sche Län­der sind Schwer­punk­te.

Das Prin­zip des So­zia­len Ta­ges: Schü­ler tau­schen ei­nen Tag lang die Schul­bank ge­gen ei­nen Job - et­wa Ra­sen mä­hen oder als Ver­käu­fer job­ben. Es gibt auch Grup­pen­ak­tio­nen wie Spon­so­ren­läu­fe oder Floh­märk­te. Die Initia­ti­ve er­hielt 2011 den Eu­ro­päi­schen Bür­ger­preis.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 19. Juni 2019

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