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ARBEITSRECHT AKTUELL // 12/297

Al­ters­ar­mut durch Ab­sen­kung des Ren­ten­ni­veaus

DGB-Vor­stand Bun­ten­bach warnt vor mas­sen­haf­ter Al­ters­ar­mut
Durch­schnitts­ver­die­ner nach dem Ren­ten­ein­tritt am Bet­tel­stab?
03.09.2012 (dpa) - Der Deut­sche Ge­werk­schafts­bund (DGB) hat vor ei­ner Ver­ar­mung der brei­ten Mit­tel­schicht im Al­ter ge­warnt. "Die Sen­kung des Ren­ten­ni­veaus wird ge­ra­de­wegs in die mas­sen­haf­te Al­ters­ar­mut füh­ren", sag­te DGB-Vor­stands­mit­glied An­ne­lie Bun­ten­bach der "Pas­sau­er Neu­en Pres­se". Bun­ten­bach nahm Be­zug auf Zah­len des Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­ri­ums, wo­nach Mil­lio­nen Durch­schnitts­ver­die­ner zu So­zi­al­fäl­len wer­den könn­ten, wenn sie ab 2030 in den Ru­he­stand ge­hen.

Da hel­fe nach den Wor­ten Bun­ten­bachs auch die von Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­rin Ur­su­la von der Ley­en (CDU) ge­for­der­te Zu­schuss­ren­te nicht. Bei der Zu­schuss­ren­te sei­en die Hür­den so hoch, "dass sie kaum je­mand in An­spruch neh­men kann". Der DGB ver­langt, auf die von den Bür­gern oh­ne­hin nicht ge­woll­te Sen­kung des Ren­ten­bei­trags zu ver­zich­ten und die Über­schüs­se in der Ren­ten­kas­se zu ei­ner De­mo­gra­fie-Re­ser­ve aus­zu­bau­en.

Laut von der Ley­en müs­sen al­le, die heu­te we­ni­ger als 2.500 EUR brut­to ver­die­nen und kei­ne pri­va­te Vor­sor­ge be­trei­ben, "mit dem Tag des Ren­ten­ein­tritts den Gang zum So­zi­al­amt an­tre­ten". Grund für das stei­gen­de Ar­muts­ri­si­ko ist die be­schlos­se­ne Ab­sen­kung des Ren­ten­ni­veaus bis 2030 von der­zeit 51 Pro­zent auf 43 Pro­zent des durch­schnitt­li­chen Net­to­lohns.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 18. Dezember 2013

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