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Ama­zon-Mit­ar­bei­ter in Leip­zig strei­ken er­neut

Wie­der pro­tes­tie­ren Be­schäf­tig­te des In­ter­net-Ver­sand­händ­lers in Leip­zig vor den Werks­to­ren: Nach An­ga­ben von Ama­zon hat dies kei­nen Ein­fluss auf das Weih­nachts­ge­schäft
Demonstration, Streik, Arbeitskampf, Gewerkschaft, Tarifverhandlung Wird es zu Ta­rif­ver­hand­lun­gen kom­men?

08.12.2016. (dpa) - Mit­ar­bei­ter der Leip­zi­ger Nie­der­las­sung des In­ter­net­ver­sand­händ­lers Ama­zon ha­ben am Mitt­woch er­neut die Ar­beit nie­der­ge­legt.

Nach An­ga­ben der Ge­werk­schaft Ver­di be­tei­lig­ten sich 400 Be­schäf­tig­te der Früh- und der Spät­schicht an dem Streik.

Ei­ne Spre­che­rin des Un­ter­neh­mens sprach von 110 Teil­neh­mern der Früh­schicht.

"Der Ar­beits­kampf hat kei­ne Aus­wir­kun­gen auf das Weih­nachts­ge­schäft, al­le Ge­schen­ke kom­men pünkt­lich an", sag­te sie.

Der Ge­schäfts­be­trieb wer­de über an­de­re Stand­or­te in Deutsch­land und Eu­ro­pa ab­ge­wi­ckelt. Es ha­be am Mitt­woch nur in Leip­zig Streiks ge­ge­ben.

Ver­di for­dert die Auf­nah­me von Ta­rif­ver­hand­lun­gen für die et­wa 11.000 Be­schäf­tig­ten und will die Kon­di­tio­nen des Ver­sand- und Ein­zel­han­dels bei Ama­zon durch­set­zen. Ge­for­dert wird auch mehr Weih­nachts­geld. Et­wa 1.000 Eu­ro sei­en in der Bran­che üb­lich, Ama­zon zah­le nur 400, sag­te ein Ver­di-Spre­cher.

Der US-Kon­zern lehnt die For­de­run­gen von Ver­di ab. Ama­zon sieht sich als Lo­gis­ti­ker. Das Un­ter­neh­men hat aber die Ge­häl­ter in den ver­gan­ge­nen drei Jah­ren schritt­wei­se er­höht, zu­letzt im Sep­tem­ber 2016. In dem Ta­rif­kon­flikt kommt es seit Mai 2013 im­mer wie­der zu Ar­beits­nie­der­le­gun­gen.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 2. November 2017

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