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ARBEITSRECHT AKTUELL // 13/060

An­ge­stell­te der Län­der be­kom­men 5,6 Pro­zent mehr Geld bis 2014

Ar­beit­ge­ber und Ge­werk­schaf­ten ei­nig­ten sich bei Ta­rif­ver­hand­lun­gen am Sams­tag: Die Ge­halts­er­hö­hung er­folgt nun in zwei Stu­fen
Feuerwehrmann Polizist Arzt Ge­halts­er­hö­hung für die An­ge­stell­ten der Län­der

09.03.2013. (dpa) - Die rund 800 000 An­ge­stell­ten der Län­der be­kom­men über ei­nen Zeit­raum von zwei Jah­ren 5,6 Pro­zent mehr Geld.

Dar­auf ver­stän­dig­ten sich Ge­werk­schaf­ten und Ar­beit­ge­ber am Sams­tag nach dpa-In­for­ma­tio­nen bei ih­ren Ta­rif­ver­hand­lun­gen in Pots­dam.

Die Er­hö­hung er­folgt in zwei Stu­fen: Zu­nächst stei­gen die Ge­häl­ter rück­wir­kend zum 1. Ja­nu­ar 2013 um 2,65 Pro­zent. Ab 1. Ja­nu­ar 2014 folgt ei­ne wei­te­re Er­hö­hung um 2,95 Pro­zent.

Die Ei­ni­gung bleibt da­mit hin­ter der For­de­rung der Ge­werk­schaf­ten zu­rück: Sie hat­ten ein Ge­halts­plus von 6,5 Pro­zent über ei­ne Lauf­zeit von ma­xi­mal ei­nem Jahr ver­langt.Nicht ge­klärt wur­de der Streit über die Leh­rer-Be­zah­lung. Die Ge­werk­schaf­ten woll­ten er­rei­chen, dass sich die Ar­beit­ge­ber zum Ein­stieg in ei­nen bun­des­wei­ten Ta­rif­ver­trag für die rund 200 000 an­ge­stell­ten Leh­rer be­reit­er­klä­ren. Hier gab es aber kei­ne An­nä­he­rung.

Die Aus­ein­an­der­set­zung über die Leh­rer-Fra­ge hat­te die Ver­hand­lun­gen er­schwert. Ur­sprüng­lich hat­ten Ge­werk­schaf­ten und Ar­beit­ge­ber ih­re Ge­sprä­che be­reits am Frei­tag zum Ab­schluss brin­gen wol­len.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 19. November 2015

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