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ARBEITSRECHT AKTUELL // 12/171

Ar­beits­lo­sig­keit in Spa­ni­en auf Re­kord­hoch ge­stie­gen

An­stieg auf 24,44 Pro­zent
Zwei Stiefel mit darauf gesetztem Arbeitshelm Wann wird wie­der ge­baut in Spa­ni­en?

27.04.2012. Ma­drid (dpa) - In Spa­ni­en ist die Ar­beits­lo­sen­quo­te im April auf den höchs­ten Stand seit 18 Jah­ren ge­stie­gen. In der viert­größ­ten Volks­wirt­schaft der Eu­ro­zo­ne schnell­te die Quo­te von 22,9 Pro­zent im Vor­mo­nat auf 24,44 Pro­zent nach oben, wie die spa­ni­sche Sta­tis­tik­be­hör­de INE am Frei­tag in Ma­drid mit­teil­te. Volks­wir­te hat­ten le­dig­lich mit ei­nem An­stieg auf 23,80 Pro­zent ge­rech­net. Das un­ter der Schul­den­kri­se lei­den­de Land hat die höchs­te Ar­beits­lo­sen­quo­te in der Eu­ro­zo­ne.

Ins­ge­samt sind den An­ga­ben zu­fol­ge der­zeit in Spa­ni­en 5,64 Mil­lio­nen Men­schen ar­beits­los. Die An­zahl der Haus­hal­te, de­ren Mit­glie­der al­le oh­ne Job sind, nahm dem­nach um 153 400 auf 1,73 Mil­lio­nen zu.

Die Re­gie­rung des kon­ser­va­ti­ven Mi­nis­ter­prä­si­den­ten Ma­ria­no Ra­joy hat­te im Fe­bru­ar per De­kret ei­ne dras­ti­sche Ar­beits­markt­re­form ver­ab­schie­det. Die von den gro­ßen Ge­werk­schafts­ver­bän­den UGT und CCOO ab­ge­lehn­te Re­form er­leich­tert Ent­las­sun­gen. Spa­ni­ens neue Re­gie­rung er­hofft sich da­durch mit­tel­fris­tig die Schaf­fung neu­er Jobs. Die Ge­werk­schaf­ten sind da­ge­gen über­zeugt, dass in­fol­ge der Re­form noch mehr Ar­beits­plät­ze ver­nich­tet wür­den.

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Letzte Überarbeitung: 18. Dezember 2013

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