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Vie­le sind mit Ar­beits­si­tua­ti­on un­zu­frie­den - Mehr Ne­ben­job­ber

Im­mer mehr Bür­ger brau­chen ei­nen Ne­ben­er­werb, um über die Run­den zu kom­men: Ge­ne­rell ist knapp die Hälf­te der Ar­beit­neh­mer mit ih­rer Job­situa­ti­on un­zu­frie­den. Ei­ne Kon­fe­renz be­rät über Schluss­fol­ge­run­gen
Mobiler Hotdogverkäufer mit Fahrradverkaufsstand Wie viel Bür­ger sind mit ih­rer Ar­beits­si­tua­ti­on zu­frie­den?

15.03.2016. (dpa) - Vie­le Ar­beit­neh­mer sind mit der ei­ge­nen Ar­beits­si­tua­ti­on un­zu­frie­den.

Das geht aus ei­ner vom Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­ri­um ge­för­der­ten Stu­die her­vor, die an die­sem Diens­tag in Ber­lin vor­ge­stellt wer­den soll, wie ei­ne Mi­nis­te­ri­ums­spre­che­rin der Deut­schen Pres­se-Agen­tur in Ber­lin sag­te.

Nur für knapp ein Fünf­tel der Be­frag­ten ent­spricht die ei­ge­ne Ar­beits­si­tua­ti­on dem­nach in et­wa dem per­sön­li­chen Ide­al­bild von Ar­beit.

45 Pro­zent der Be­frag­ten se­hen die ei­ge­ne Ar­beits­si­tua­ti­on da­ge­gen weit da­von ent­fernt.

In den Au­gen der Be­frag­ten hat sich seit den 90er Jah­ren die rea­le Ar­beits­welt im­mer wei­ter vom Ide­al des Wün­schens­wer­ten ent­fernt.

Die Stu­die wird an die­sem Diens­tag auf ei­ner Kon­fe­renz un­ter dem Mot­to "Ar­beit 4.0" zur Zu­kunft der Ar­beit vor­ge­stellt wer­den, auf der auch Mi­nis­te­rin An­drea Nah­les (SPD) spricht. Nah­les will ei­ne Zwi­schen­bi­lanz vor­le­gen zu dem be­reits seit Mo­na­ten an­dau­ern­den Pro­jekt. Da­bei wer­den Chan­cen und Ri­si­ken von Ver­än­de­run­gen der Ar­beits­welt aus­ge­lo­tet.

Ge­än­dert hat sich un­ter an­de­rem die Be­deu­tung von Zweit­jobs. In­ner­halb von neun Jah­ren (2006 bis 2015) stieg die Zahl de­rer, die im Ne­ben­job ei­ner ge­ring­fü­gi­gen Be­schäf­ti­gung nach­ge­hen, um 52 Pro­zent: von 1,63 auf 2,48 Mil­lio­nen, wie die "Thü­rin­ger All­ge­mei­ne" (Diens­tag) un­ter Be­ru­fung auf ei­ne Ant­wort des Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­ri­ums auf ei­ne An­fra­ge der Lin­ken im Bun­des­tag schrieb. Die Ge­samt­zahl der Mi­ni­jobs ist dem­nach zwar nach Ein­füh­rung des ge­setz­li­chen Min­dest­loh­nes im ver­gan­ge­nen Jahr ge­sun­ken, die Zahl der Mi­ni­job­ber im Ne­ben­er­werb ist bis Ju­ni 2015 aber wei­ter ge­stie­gen.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 2. Dezember 2016

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