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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/130

Be­ra­tung über Be­triebs­ren­ten­re­form zieht sich hin

Bun­des­mi­nis­te­rin für Ar­beit und So­zia­les, An­drea Nah­les, ver­tei­digt den Ge­set­zes­ent­wurf zur Re­form des Be­triebs­ren­ten­rechts.
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11.05.2017. (dpa/wie) - Im Fe­bru­ar die­sen Jah­res prä­sen­tier­te das So­zi­al- und Fi­nanz­mi­nis­te­ri­um ih­ren Ent­wurf ei­nes Ge­set­zes zur Stär­kung der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung und zur Än­de­rung an­de­rer Ge­set­ze (wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 17/113 Rei­ne Bei­trags­zu­sa­ge als Form der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung).

Über die­ses Be­triebs­ren­ten­stär­kungs­ge­setz wird der­zeit im Bun­des­tag be­ra­ten.

Die Be­ra­tun­gen lau­fen je­doch eher schlep­pend.

Laut An­drea Nah­les, Bun­des­mi­nis­te­rin für Ar­beit und So­zia­les, ist Ge­gen­wind aus den Rei­hen der CSU da­für Ver­ant­wort­lich.

Es gä­be Be­den­ken dar­über, dass nach dem Ge­set­zes­ent­wurf nur noch Bei­trä­ge zu­ge­sagt an­statt Ga­ran­ti­en bzw. Min­dest­leis­tun­gen ver­spro­chen wer­den müs­sen. Auch an der grund­sätz­li­chen Stär­kung der Be­triebs­ren­ten durch Ta­rif­ver­trä­ge mit den So­zi­al­part­nern gä­be es Zwei­fel.

Nah­les ver­tei­digt je­doch die­ses So­zi­al­part­ner­mo­dell. Die Ar­beit­ge­ber wür­den da­durch nicht aus der Ver­ant­wor­tung für die Be­triebs­ren­ten ge­nom­men.

Auf der Jah­res­ta­gung der Ar­beits­ge­mein­schaft für be­trieb­li­che Al­ters­ver­sor­gung be­ton­te sie au­ßer­dem die Wich­tig­keit die­ser Re­form. "Es ist mei­ner Mei­nung nach ein sehr gro­ßes Ge­setz, das wir drin­gend brau­chen.", so die Bun­des­mi­nis­te­rin. "Es wä­re sehr scha­de, wenn es am En­de doch nicht kommt."

Ziel des Ge­set­zes ist es, mehr Ar­beit­neh­mer, ins­be­son­de­re aus klei­nen Un­ter­neh­men mit nied­ri­ge­ren Löh­nen von der be­trieb­li­chen Al­ters­vor­sor­ge pro­fi­tie­ren zu las­sen.


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Letzte Überarbeitung: 5. August 2017

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