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Gu­te Be­zie­hung zwi­schen Chef und Team er­höht die Leis­tung

Wer sich vom Chef gut be­han­delt fühlt, ist bei der Ar­beit mo­ti­vier­ter und lie­fert bes­se­re Er­geb­nis­se: Vor­ge­setz­te soll­ten des­halb da­für sor­gen, dass sie ih­ren Mit­ar­bei­tern Wert­schät­zung ent­ge­gen­brin­gen. Doch wor­auf kommt es an?
motivierte fröhliche Mitarbeiter in Meeting Wie kann die Be­zie­hung ver­bes­sert wer­den?

09.11.2016. (dpa) - Stimmt zwi­schen dem Chef und sei­nem Team die Che­mie nicht, ist das nicht nur für al­le Be­tei­lig­ten an­stren­gend.

Es wirkt sich häu­fig auch ne­ga­tiv auf die Leis­tung der Ab­tei­lung aus.

Dar­auf weist der Per­so­nal­be­ra­ter Mar­tin Cla­ßen aus Frei­burg hin und be­zieht sich da­bei auf ei­ne Me­ta-Stu­die von For­schern aus Eng­land.

Chefs soll­ten des­halb dar­auf ach­ten, dass sie wert­schät­zend und ver­trau­ens­voll mit ih­ren Mit­ar­bei­tern um­ge­hen.

Denn da­durch er­zie­len sie in der Re­gel bes­se­re Er­geb­nis­se, er­klärt Cla­ßen.

Die For­scher hat­ten zahl­rei­che Stu­di­en zur Qua­li­tät der Be­zie­hun­gen zwi­schen Vor­ge­setz­ten und ih­ren Mit­ar­bei­tern aus­ge­wer­tet. Da­bei zeig­te sich über al­le Stu­di­en hin­weg, dass sich ei­ne gu­te Be­zie­hung po­si­tiv auf die Leis­tung aus­wirkt. Mit­ar­bei­ter ma­chen dann zum Bei­spiel eher Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge für den Ar­beits­pro­zess, un­ter­stüt­zen Kol­le­gen oder ge­ben Tipps für ge­eig­ne­te Neu­zu­gän­ge. Doch wie drü­cken Chefs am bes­ten Wert­schät­zung aus?

- Lob: "Vor­ge­setz­te soll­ten sich in ei­ner po­si­ti­ven Art und Wei­se über ih­re Mit­ar­bei­ter und de­ren Ar­beit äu­ßern", sagt Cla­ßen. Ist et­was im Job ge­lun­gen, spre­chen sie da­für am bes­ten ein Lob aus und be­grün­den, war­um die Ar­beit gut war. Das mo­ti­viert.

- Kon­struk­ti­ve Kri­tik: Die meis­ten Mit­ar­bei­ter sei­en auch dank­bar für kri­ti­sche Rück­mel­dun­gen zur Ar­beit, er­klärt Cla­ßen. Wich­tig sei nur, die Kri­tik mit ei­nem Vor­schlag zu ver­bin­den, wie der­je­ni­ge es in Zu­kunft bes­ser ma­chen kann.

- Klar­heit über Auf­ga­ben: In sich rasch ver­än­dern­den Fir­men ist es wich­tig, dass Mit­ar­bei­ter Klar­heit über ih­re Rol­le und ih­re Auf­ga­ben ha­ben. Es mo­ti­vie­re un­ge­mein, wenn es Si­cher­heit dar­über gibt, was von ei­nem er­war­tet wird, er­läu­tert Cla­ßen.

- Au­to­no­mie: Mit­ar­bei­ter emp­fin­den es als Wert­schät­zung, wenn der Chef ih­nen zu­traut, selbst zu ent­schei­den, wie sie ei­ne Auf­ga­be an­ge­hen. Wer Mit­ar­bei­tern bei der Er­le­di­gung ih­rer Auf­ga­ben kei­ne Frei­hei­ten lässt, de­mo­ti­viert sie.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 31. Mai 2018

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