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Stu­die: Bul­ga­ren und Ru­mä­nen fin­den rasch Job in Deutsch­land

Ak­tu­el­le Stu­die des In­sti­tuts für Ar­beits­markt- und Be­rufs­for­schung (IAB): Die zu­letzt zu­ge­wan­der­ten Bul­ga­ren und Ru­mä­nen ha­ben rasch ei­nen Job in Deutsch­land ge­fun­den
Gu­te Job­pro­gno­se un­ter den zu­ge­wan­der­ten Ru­mä­nen und Bul­ga­ren

05.10.2015. (dpa) - Im Au­gust sei­en 64 Pro­zent der hier le­ben­den Süd­ost­eu­ro­pä­er im er­werbs­fä­hi­gen Al­ter ei­ner Ar­beit nach­ge­gan­gen - mit stei­gen­der Ten­denz, geht aus ei­ner ak­tu­el­len Stu­die des In­sti­tuts für Ar­beits­markt- und Be­rufs­for­schung (IAB) her­vor.

Zäh­le man auch noch die Selbst­stän­di­gen und nicht ab­ga­be­pflich­ti­gen Sai­son­ar­bei­ter hin­zu, ha­be die Er­werbs­quo­te so­gar bei rund 80 Pro­zent ge­le­gen. Ar­beits­los sei­en zu­letzt im Ju­li 9,3 Pro­zent ge­we­sen. Im Au­gust ha­ben laut IAB 637 000 Bul­ga­ren und Ru­mä­nen in Deutsch­land ge­lebt, rund 12 000 mehr als im Vor­jahr.

Be­sorgt zei­gen sich die Ar­beits­markt­for­scher da­ge­gen über die seit Mo­na­ten stei­gen­de Zahl der Hartz-IV-Emp­fän­ger bei Men­schen aus den bei­den süd­ost­eu­ro­päi­schen Staa­ten. Im Ju­ni hät­ten 105 000 Bul­ga­ren und Ru­mä­nen Hartz-IV-Leis­tun­gen be­zo­gen. Dies sind in­zwi­schen 17,1 Pro­zent al­ler in Deutsch­land le­ben­den Bul­ga­ren und Ru­mä­nen.

Da­mit lie­ge die­se Quo­te nicht nur deut­lich über der Hartz-IV-Quo­te der deut­schen Be­völ­ke­rung, son­dern auch über der al­ler Aus­län­der. Die ho­he Quo­te ge­he al­ler­dings größ­ten­teils auf das Kon­to bul­ga­ri­scher Zu­wan­de­rer. Von ih­nen be­zie­hen in­zwi­schen 28,2 Pro­zent Hartz IV. Vie­le sei­en aber Auf­sto­cker, die ih­ren nied­ri­gen Lohn mit Hartz-IV auf­bes­ser­ten.

An­fang 2014 wa­ren für Ar­beits­kräf­te aus bei­den süd­ost­eu­ro­päi­schen EU-Län­dern die letz­ten Hür­den bei der Job­su­che in Deutsch­land ge­fal­len. Kri­ti­ker hat­ten da­mals ei­nen An­sturm von Ar­beits­su­chen­den aus bei­den Län­dern auf den deut­schen Ar­beits­markt be­fürch­tet. Für die­ses Jahr rech­net das IAB mit 130 000 bis 150 000 Zu­wan­de­rern aus bei­den Län­dern.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 12. April 2016

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