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ARBEITSRECHT AKTUELL // 12/110

Bun­des­re­gie­rung setzt Frau­en­quo­te bei sich selbst nicht um

Gleich­be­rech­ti­gungzie­le wer­den auch in den Bun­des­mi­nis­te­ri­en weit­ge­hend ver­fehlt
Symbol Herren-WC Damen-WC

12.03.2012. (dpa) - Die Bun­des­re­gie­rung bleibt nach ei­nem Pres­se­be­richt bei der Gleich­stel­lung von Frau­en und Män­nern deut­lich hin­ter den ei­ge­nen An­sprü­chen zu­rück. Auf den obers­ten Füh­rungs­ebe­nen der Mi­nis­te­ri­en lie­ge der An­teil von Be­am­tin­nen un­ter ei­nem Fünf­tel, be­rich­tet die "Säch­si­sche Zei­tung" (Mon­tag) nach ei­ner ei­ge­nen Er­he­bung bei al­len Mi­nis­te­ri­en und dem Kanz­ler­amt.

Von 26 be­am­te­ten Staats­se­kre­tä­ren sind dem­nach nur 5 weib­lich (19 Pro­zent). Ei­ne Ebe­ne dar­un­ter, bei den Ab­tei­lungs­lei­tern, sind 18 von 111 weib­lich (16 Pro­zent). Bei den Un­ter­ab­tei­lungs­lei­tern fin­den sich nur 50 Frau­en un­ter 274 Män­nern (18 Pro­zent). Erst auf der Ebe­ne der 1947 Re­fe­rats­lei­ter steigt die Frau­en­quo­te auf mehr als ein Vier­tel (28 Pro­zent). Der nied­rigs­te Frau­en­an­teil auf die­sen Ebe­nen fin­det sich laut der Zei­tung er­war­tungs­ge­mäß im Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um (11 Pro­zent), der höchs­te im für die Gleich­stel­lung zu­stän­di­gen Fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um (49 Pro­zent).

Fa­mi­li­en­mi­nis­te­rin Kris­ti­na Schrö­der (CDU) sag­te der Säch­si­schen Zei­tung: "Mehr Frau­en auf al­len Füh­rungs­ebe­nen sind vor al­lem ei­ne Fra­ge des Wol­lens."

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 26. März 2014

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