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Bus­fah­rer le­gen Ar­beit nie­der - Diens­tag wei­te­re Streiks mög­lich

Die Fah­rer des pri­va­ten Bus­un­ter­neh­mens Wi­Bus las­sen nicht lo­cker: Er­neut leg­ten sie die Ar­beit nie­der. Wohl nicht zum letz­ten Mal. Am Diens­tag gilt des­halb der Sonn­tags­fahr­plan
Streik sechs Streikende Was for­dern die Bus­fah­rer?

20.05.2014. (dpa) - We­gen ei­nes Warn­streiks ha­ben vie­le Pend­ler am Mon­tag in Wies­ba­den län­ger oder so­gar ver­geb­lich auf ih­ren Bus ge­war­tet.

Fah­rer der Wi­Bus - der Wies­ba­de­ner Bus­ge­sell­schaft mbH - hat­ten kurz­fris­tig die Ar­beit nie­der­ge­legt.

Fast die Hälf­te der Fahr­ten muss­te ge­stri­chen wer­den, wie ein Spre­cher der Wies­ba­de­ner Ver­kehrs­be­trie­be ESWE sag­te.

Er kün­dig­te für Mitt­woch ein Tref­fen mit Ar­beit­neh­mer­ver­tre­tern an.

Die Nah­ver­kehrs­ge­sell­schaft NahVG, die zu dem Streik auf­ge­ru­fen hat­te, ist da­zu nach ei­ge­nen An­ga­ben aber nicht ein­ge­la­den wor­den.

Vor­erst brau­chen die Fahr­gäs­te al­so wei­ter­hin viel Ge­duld: "Bis auf wei­te­res sind un­se­re Kol­le­gen da­zu auf­ge­ru­fen, die Ar­beit nie­der­zu­le­gen", sag­te Axel Schad, Bun­des­vor­sit­zen­der der NahVG. Für Diens­tag wol­len die Ver­kehrs­be­trie­be des­halb den Fahr­plan re­du­zie­ren. Es gel­te der Sonn­tags­fahr­plan, für den Schul­ver­kehr wer­de das An­ge­bot aber ver­stärkt, sag­te der ESWE-Spre­cher.

Das pri­va­te Un­ter­neh­men Wi­Bus fährt im Auf­trag von ESWE auf 39 Li­ni­en. Die Ge­werk­schaft for­dert für die Fah­rer die glei­chen Ar­beits­be­din­gun­gen, wie sie auch für die ESWE-Mit­ar­bei­ter gel­ten. Kon­kret geht es um mehr Ein­kom­men, kür­ze­re Ar­beits­zei­ten, ei­ne an­de­re Pau­sen­be­rech­nung und kos­ten­lo­ses Par­ken auf dem Be­triebs­ge­län­de. Ins­ge­samt be­schäf­tigt die Wi­Bus et­wa 340 Mit­ar­bei­ter. Be­reits am 24. April hat­ten die Bus­fah­rer ge­streikt.

Bei dem Tref­fen am Mitt­woch ge­he es dar­um, ei­ne neue Ba­sis für Ge­sprä­che zu fin­den, er­klär­te der ESWE-Spre­cher. Der Be­triebs­rats­vor­sit­zen­de, der auch Ge­werk­schafts­mit­glied sei, sei über den Ter­min in­for­miert wor­den.

Die Ge­werk­schaft kri­ti­sier­te den­noch ei­ne feh­len­de Ge­sprächs­be­reit­schaft der Ar­beit­ge­ber. "Sie ha­ben den Ver­hand­lungs­tisch ver­las­sen. Wir er­war­ten ei­ne di­rek­te Kon­takt­auf­nah­me mit un­se­ren Ver­hand­lungs­füh­rern", sag­te Schad.Von Sei­ten der Be­schäf­tig­ten ste­he ei­ner so­for­ti­gen Wie­der­auf­nah­me von Ver­hand­lun­gen nichts im We­ge. Et­wa 240 Wi­Bus-Mit­ar­bei­ter hät­ten sich am Mon­tag an dem Streik be­tei­ligt, be­rich­te­te er.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 12. Oktober 2015

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