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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/007

DGB Nord: Ge­werk­schaf­ten brin­gen Ar­beits­welt in G20 ein

Wenn die Staats- und Re­gie­rungs­chefs der G20 in ei­nem hal­ben Jahr in Ham­burg zu­sam­men­kom­men, geht es auch um die Zu­kunft der Ar­beits­welt: Da­für brin­gen sich die Ge­werk­schaf­ten in Po­si­ti­on
Was for­dert der DGB?

07.01.2017. (dpa) - Der Deut­sche Ge­werk­schafts­bund (DGB) will beim G20-Gip­fel in Ham­burg sei­ne For­de­run­gen für die Zu­kunft der Ar­beit in ei­ner im­mer stär­ker ver­netz­ten Welt ein­brin­gen.

Die Ge­werk­schaf­ten der teil­neh­men­den G20-Län­der hät­ten ih­ren "La­bour 20"-Pro­zess ("L20", La­bour = Ar­beit) be­gon­nen, teil­te der DGB Nord am Sams­tag mit.

Un­ter der deut­schen Prä­si­dent­schaft von Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) kom­men die Staats- und Re­gie­rungs­chefs am 7. und 8. Ju­li in der Han­se­stadt zu­sam­men.

Auch der kom­men­de US-Prä­si­dent Do­nald Trump und der rus­si­sche Staats­chef Wla­di­mir Pu­tin wer­den er­war­tet. "Der Dia­log der Re­gie­run­gen mit den Ge­werk­schaf­ten ist wich­tig, denn die in­ter­na­tio­na­le Ko­or­di­nie­rung der Wirt­schafts- und Be­schäf­ti­gungs­po­li­tik muss wie­der­be­lebt wer­den", for­der­te der Vor­sit­zen­de des DGB Nord, Uwe Pol­ka­ehn. Er ver­tritt im Nor­den die Bun­des­län­der Ham­burg, Schles­wig-Hol­stein und Meck­len­burg-Vor­pom­mern.

Beim G20-Tref­fen wol­len die Ar­beit­neh­mer­ver­tre­ter aus den G20-Län­dern laut Pol­ka­ehn die Chan­ce nut­zen, "neue Re­geln in den In­dus­trie- und Schwel­len­län­dern all­ge­mein­ver­bind­lich zu ma­chen". Die "L20" stim­men bis zum Gip­fel­tref­fen ih­re Po­si­tio­nen und For­de­run­gen ab. Da­bei drän­ge der DGB dar­auf, dass sich die G20 mit der "skan­da­lö­sen Un­ter­drü­ckung der vie­len Mil­lio­nen Be­schäf­tig­ten in al­ler Welt ent­lang der Lie­fer­ket­ten" aus­ein­an­der­set­ze, sag­te Pol­ka­ehn.

Es soll­ten in­ter­na­tio­nal Me­cha­nis­men ver­pflich­tend wer­den, die für ei­nen exis­tenz­si­chern­den Min­dest­lohn so­wie Ta­rif­ver­hand­lun­gen nö­tig sei­en. Au­ßer­dem stün­den mehr Steu­er­ge­rech­tig­keit, In­ves­ti­tio­nen in Mit­ar­bei­ter-Qua­li­fi­zie­rung so­wie Kli­ma­schutz und der Um­gang mit der Di­gi­ta­li­sie­rung auf der Agen­da.

An den G20-Tref­fen neh­men re­gel­mä­ßig die In­ter­na­tio­na­le Ar­beits­or­ga­ni­sa­ti­on (ILO), die Welt­bank und der In­ter­na­tio­na­le Wäh­rungs­fonds (IWF) so­wie wei­te­re Or­ga­ni­sa­tio­nen teil. Die "Grup­pe der Zwan­zig" um­fasst 19 Staa­ten so­wie die Eu­ro­päi­sche Uni­on: Ar­gen­ti­ni­en, Aus­tra­li­en, Bra­si­li­en, Chi­na, Deutsch­land, Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en, In­di­en, In­do­ne­si­en, Ita­li­en, Ja­pan, Ka­na­da, Me­xi­ko, Russ­land, Sau­di-Ara­bi­en, Süd­afri­ka, Süd­ko­rea, Tür­kei und die USA.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 4. Mai 2017

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