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Frank­fur­ter De­mo­gra­fie­kon­gress über Di­gi­ta­li­sie­rung des Ar­beits­mark­tes

Mit "Ar­bei­ten 4.0" hat das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ar­beit und So­zia­les in 2016 ein Leit­fa­den für die Ar­beits­ge­sell­schaft der Zu­kunft er­stellt
Industrie 4.0, Digitalisierung

16.03.2017. (dpa/wie) - In Frank­furt am Main wird am 28. März 2017 der sieb­te De­mo­gra­fie­kon­gress statt­fin­den. Un­ter­neh­mer und Füh­rungs­kräf­te al­ler Ge­ne­ra­tio­nen tref­fen auf­ein­an­der und tau­schen sich über neue und al­te Un­ter­neh­mens­kul­tu­ren und die For­men des Ar­bei­tens aus.

Der kul­tu­rel­le Wan­del in Ver­bin­dung mit der Di­gi­ta­li­sie­rung der Ar­beits­welt un­ter dem vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ar­beit und So­zia­les (BMAS) ge­präg­ten Be­griff "Ar­bei­ten 4.0" wird ein gro­ße The­ma in den an­schlie­ßen­den Fo­ren sein.

Bun­des­mi­nis­te­rin Nah­les stell­te am 22. April 2015 mit dem "Grün­buch" ih­ren Aus­blick zum Ar­bei­ten 4.0 vor. Dar­in skiz­ziert sind "be­stim­men­de Trends, ge­wan­del­te Wer­te und wich­ti­ge Hand­lungs­fel­der der künf­ti­gen Ar­beits­ge­sell­schaft", die es in Zu­kunft zu be­rück­sich­ti­gen gilt.

Das Er­geb­nis die­ser Stu­die wur­de En­de 2016 im so­ge­nann­ten "Weiß­buch" fest­ge­hal­ten.

Auf dem Frank­fur­ter Kon­gress geht es nun um die Um­set­zung die­ser Ide­en in ei­ne di­gi­tal­freund­li­che Un­ter­neh­mens­kul­tur. Sämt­li­che Bran­chen wie Dienst­leis­tung, In­dus­trie und Hand­werk sind von die­sem Wan­del be­trof­fen. "Auch im Hand­werk er­ge­ben sich durch 4.0 ge­ra­de neue For­men der Zu­sam­men­ar­beit im Be­trieb. Dies be­trifft so­wohl die Pro­zes­se, Dienst­leis­tun­gen, als auch die Kom­mu­ni­ka­ti­on zum Kun­den hin", be­rich­tet Ar­min Bay­er von der Hand­werks­kam­mer Frank­furt-Rhein-Main.

Das Fo­rum Me­tro­pol­re­gi­on setzt bei der Pla­nung auf ei­ne zu­sätz­li­che In­for­ma­ti­ons­quel­le. Der Ge­schäfts­füh­rer der Wirt­schafts­för­de­rung Frank­furt, Oli­ver Schwe­bel, er­klärt den neu­en De­mo­gra­fie­at­las als "ei­ne ab­so­lu­te Neu­heit für un­se­re Re­gi­on! Un­ser Ziel ist es va­li­de Da­ten zu be­kom­men, die so­zi­al- und wirt­schafts­po­li­ti­sche Ent­schei­dun­gen un­ter­stüt­zen. Wir wol­len wis­sen wie sich die De­mo­gra­fie in der Re­gi­on ent­wi­ckelt. Eben­so wel­che Men­schen kom­men und wel­che ver­las­sen die Re­gi­on?".

Vie­le Un­ter­neh­men ste­cken be­reits mit­ten in der Ent­wick­lung. An­de­re ste­hen noch vor der Her­aus­for­de­rung, sich auf die stark wan­deln­den Märk­te ein­zu­stel­len.

"Der Kon­gress ist ei­ne idea­le Platt­form, die vie­len ver­schie­de­nen Sze­na­ri­en durch­zu­spie­len und die An­sät­ze mit nach Hau­se zu neh­men, die zum ei­ge­nen Un­ter­neh­men pas­sen", sagt Jo­an­na Cim­ring, Pro­jekt­lei­te­rin des Kon­gres­ses und Mit­glied der Ge­schäfts­lei­tung bei Man­del­kern Mar­ke­ting & Kom­mu­ni­ka­ti­on GmbH.


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Letzte Überarbeitung: 18. Oktober 2018

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