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Ei­ni­gung im Ta­rif­streit beim Geld­trans­por­teur Pro­se­gur

Wo­chen­lang hat­ten Mit­ar­bei­ter des Wert­trans­port­un­ter­neh­mens Pro­se­gur im Früh­jahr ge­streikt: Ei­ni­gen Ban­ken in Ber­lin und Bran­den­burg ging da­durch das Bar­geld aus. Nun gibt es ei­ne Ei­ni­gung
Handschlag, eine Hand mit weißem Hemd und Anzugjacke, eine Hand mit Flanellhemd Was ha­ben die Par­tei­en ver­ein­bart?

14.07.2015. (dpa) - Der Ta­rif­streit bei der Pots­da­mer Nie­der­las­sung des Geld­trans­por­teurs Pro­se­gur ist be­en­det.

Bei­de Par­tei­en hät­ten sich auf ei­nen neu­en Ta­rif­ver­trag mit Zu­schlä­gen für die Be­schäf­tig­ten bei ent­spre­chen­der Stei­ge­rung der Pro­duk­ti­vi­tät ge­ei­nigt, teil­ten das Un­ter­neh­men und die Ge­werk­schaft Ver­di am Mon­tag mit.

Das Er­geb­nis sei von den Mit­glie­dern der Ge­werk­schaft in ei­ner in­ter­nen Ab­stim­mung mit gro­ßer Mehr­heit an­ge­nom­men wor­den.

Bis An­fang Ju­ni hat­te es ei­nen wo­chen­lan­gen Streik ge­ge­ben.

An zahl­rei­chen Geld­au­to­ma­ten in Ber­lin und Bran­den­burg war dar­auf­hin das Bar­geld knapp ge­wor­den.

Ver­ein­bart wur­den auch Zu­schlä­ge von 50 Pro­zent bei Sonn­tags- und 100 Pro­zent bei Fei­er­tags­ar­beit, wie Ver­di-Lan­des­be­zirks­lei­te­rin Su­san­ne Stum­pen­hu­sen er­läu­ter­te. Für Über­stun­den gibt es ein Plus von 25 Pro­zent. Ein er­klär­tes Ziel sei es, die Pro­duk­ti­vi­tät so zu stei­gern, dass für die Mit­ar­bei­ter für die täg­li­che Ar­beit ein Zu­schlag von 1,01 Eu­ro pro St­un­de ge­zahlt wird. "Die Kol­le­gen wa­ren mit dem Ab­schluss sehr zu­frie­den, weil sie so an Zu­wäch­sen be­tei­ligt wer­den", sag­te Stum­pen­hu­sen.

In der Pots­da­mer Nie­der­las­sung gibt es rund 350 Be­schäf­tig­te. Et­wa 150 von ih­nen hat­ten für die Ge­werk­schafts­for­de­rung ei­nes Zu­schlags in Hö­he von ei­nem Eu­ro pro St­un­de ge­streikt. Zu­sätz­lich for­der­te Ver­di ei­ne Ri­si­ko-Ab­si­che­rung der Mitar­bi­ter bei Über­fäl­len.

Pro­se­gur woll­te sich zu dem Ab­schluss nicht wei­ter äu­ßern. "Das ent­spricht der Ge­schäfts­po­li­tik des Un­ter­neh­mens", sag­te Pres­se­spre­che­rin Ti­na Ment­ner. Pro­se­gur hat­te in den Ta­rif­ver­hand­lun­gen ein An­ge­bot von 0,65 Eu­ro Zu­schlag pro St­un­de dar­an ge­knüpft, dass der Kran­ken­stand ma­xi­mal vier Pro­zent be­trägt.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 11. April 2016

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