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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/062

Gro­ße Ein­kom­mens­kluft bei deut­schen Be­am­ten

Ob Leh­rer, Po­li­zist oder Ge­richts­voll­zie­her: Die Bun­des­län­der be­zah­len ih­re 1,3 Mil­lio­nen Be­am­ten teil­wei­se sehr un­ter­schied­lich
Feuerwehrmann Polizist Arzt
27.02.2017. (dpa) - Aus dem neu­en Be­sol­dungs­re­port des Deut­schen Ge­werk­schafts­bun­des (DGB), der der "Süd­deut­schen Zei­tung" (Mon­tag) vor­liegt, geht her­vor, dass die Dif­fe­ren­zen in der Be­sol­dung in ei­ner Ge­halts­grup­pe jähr­lich meh­re­re tau­send Eu­ro be­tra­gen kön­nen.

Bay­ern über­wei­se sei­nen Staats­die­nern der DGB-Ana­ly­se zu­fol­ge am meis­ten, nur der Bund zah­le sei­nen 180 000 Be­am­ten noch mehr, heißt es in dem Be­richt.

Am we­nigs­ten wer­de in Ber­lin be­zahlt.

Ge­werk­schaf­ten kön­nen für Be­am­te kei­ne Ta­rif­ver­trä­ge ab­schlie­ßen. Die Staats­die­ner müs­sen sich dar­auf ver­las­sen, dass ih­re Dienst­her­ren die Ta­rif­ab­schlüs­se im öf­fent­li­chen Dienst auf sie über­tra­gen. Das gilt auch für die ge­ra­de ab­ge­schlos­se­ne Ta­rif­run­de für die An­ge­stell­ten im Lan­des­dienst, de­ren Ge­häl­ter rück­wir­kend zum 1. Ja­nu­ar um zwei Pro­zent und 2018 um wei­te­re 2,35 Pro­zent stei­gen.

Vor­aus­sicht­lich wer­den aber nicht al­le Län­der das Er­geb­nis eins zu eins auf ih­re Be­am­ten über­tra­gen.

Seit 2006 kön­nen die Län­der wie der Bund ent­schei­den, ob und wie sie die Ta­rif­ab­schüs­se für die ei­ge­nen Be­am­ten über­neh­men wol­len. Au­ßer­dem dür­fen sie seit 2002 be­stim­men, ob sie Son­der­zah­lun­gen wie Weih­nachts- oder Ur­laubs­geld voll aus­zah­len, strei­chen oder kür­zen. Die­se recht­li­che Frei­heit nutz­ten die Län­der oft­mals aus, um ih­ren Be­am­ten "vor al­lem an­ge­sichts der zum Teil dif­fi­zi­len Haus­halts­la­gen wie­der­holt Son­der­op­fer ab­zu­ver­lan­gen", zi­tiert die Zei­tung aus dem DGB-Re­port.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 20. Februar 2019

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