HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

ARBEITSRECHT AKTUELL // 13/285

Meh­re­re hun­dert baye­ri­sche Ein­zel­han­dels-Be­schäf­tig­te im Streik

Sie wol­len mehr Lohn und leh­nen zu­gleich Zu­schlags­kür­zun­gen ab - da­für ha­ben meh­re­re hun­dert Su­per­markt- und Kauf­haus­mit­ar­bei­ter in Bay­ern ge­streikt: Ei­ni­ge wol­len auch am Sams­tag für ih­re For­de­run­gen auf die Stra­ße ge­hen
Ste­cken die Ver­hand­lun­gen fest?

05.10.2013. (dpa) - Im Ta­rif­streit um hö­he­re Löh­ne und Ge­häl­ter im baye­ri­schen Ein­zel­han­del sind am Frei­tag meh­re­re hun­dert Su­per­markt- und Kauf­haus­mit­ar­bei­ter in den Streik ge­tre­ten.

Ne­ben Be­schäf­tig­ten der Ket­te Markt­kauf hät­ten auch Mit­ar­bei­ter im Groß­ost­hei­mer Zen­tral­la­ger des Tex­til­händ­lers H&M die Ar­beit nie­der­ge­legt, be­rich­te­te Ver­di.

Zum Streik auf­ge­ru­fen hat­te die Ge­werk­schaft au­ßer­dem H&M-Be­schäf­tig­te in Augs­burg.

In Nürn­berg hat­ten knapp 200 der mehr als 300 Mit­ar­bei­ter der Su­per­markt­ket­te Markt­kauf für mehr Geld ge­streikt.

Bei ei­ner Kund­ge­bung vor ei­ner Fi­lia­le im Nürn­ber­ger Stadt­teil Mö­gel­dorf pro­tes­tier­ten Be­schäf­tig­te au­ßer­dem ge­gen Ein­schnit­te bei Nacht- und Spät­zu­schla­gen, die die Ar­beit­ge­ber­sei­te bei den Ta­rif­ver­hand­lun­gen ge­for­dert hat­te.

Auf Spruch­ta­feln hieß es auch: "Kei­ne Öff­nung und Fle­xi­bi­li­sie­rung der Ar­beits­zei­ten".

Die Markt­kauf-Mit­ar­bei­ter wol­len ih­re Ak­tio­nen an die­sem Sams­tag fort­set­zen, be­rich­te­te Ver­di-Se­kre­tär Man­fred Wa­ges.

Die Ta­rif­ver­hand­lun­gen für die rund 335 000 Be­schäf­tig­ten der Bran­che wa­ren Mit­te Sep­tem­ber auch in der vier­ten Ver­hand­lungs­run­de oh­ne Ei­ni­gung ge­blie­ben.

Die Ar­beit­ge­ber bo­ten von Au­gust 2013 an 2,5 Pro­zent und von Mai kom­men­den Jah­res an 1,5 Pro­zent mehr Lohn und Ge­halt, ver­lan­gen aber zu­gleich Ab­stri­che beim Man­tel­ta­rif.

Die Ge­werk­schaft for­dert hin­ge­gen 6,5 Pro­zent mehr Geld für die Be­schäf­tig­ten. Die von den Ar­beit­ge­bern in die Dis­kus­si­on ge­brach­ten Kür­zun­gen bei den Zu­schlä­gen hält die Ge­werk­schaft für nicht ak­zep­ta­bel. Auch ge­gen fle­xi­ble­re Ar­beits­zei­ten wehrt sie sich.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 10. Dezember 2013

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Sie möchten regelmäßig ausführliche, praxisnahe und verständliche Artikel zum Arbeitsrecht, Informationen zu Gesetzesänderungen und zu aktuellen Gerichtsurteilen erhalten? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!
NEWSLETTER
Anrede Vorname
Email Nachname
  Abmelden

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de