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So vie­le Er­werbs­tä­ti­ge wie nie

Im­mer mehr Men­schen be­tei­li­gen sich am Er­werbs­le­ben: Durch die star­ke Zu­nah­me von Teil­zeit­jobs sinkt al­ler­dings die durch­schnitt­li­che Ar­beits­zeit
Arbeitnehmer Krawatte Mitte

20.11.2013. (dpa) - In Deutsch­land gab es im drit­ten Quar­tal die­ses Jah­res erst­mals mehr als 42 Mil­lio­nen Er­werbs­tä­ti­ge.

Ih­re Zahl stieg im Ver­gleich zum Vor­jah­res­quar­tal um ei­ne gu­te Vier­tel­mil­li­on (253 000) oder 0,6 Pro­zent, wie das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt am Diens­tag in Wies­ba­den be­rich­te­te.

In der Zahl sind 37,5 Mil­lio­nen Ar­beit­neh­mer so­wie 4,5 Mil­lio­nen Selbst­stän­di­ge und mit­hel­fen­de Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­ge ent­hal­ten. Die Zahl der Selbst­stän­di­gen nimmt im Jah­res­ver­gleich be­reits das fünf­te Quar­tal in Fol­ge ab.

Neue Jobs ent­stan­den vor al­lem bei den Un­ter­neh­mens­dienst­leis­tern mit ei­nem Zu­wachs von 2,2 Pro­zent. Auch im Öf­fent­li­chen Dienst mit Er­zie­hung und Ge­sund­heit gab es 1,2 Pro­zent mehr Be­schäf­tig­te.

Wäh­rend das pro­du­zie­ren­de Ge­wer­be na­he­zu sta­gnier­te, sank die Zahl in der Land- und Forst­wirt­schaft so­wie der Fi­sche­rei um 33 000 oder -4,8 Pro­zent.

Al­le Er­werbs­tä­ti­gen zu­sam­men leis­te­ten in den drei Som­mer­mo­na­ten gut 14,9 Mil­li­ar­den Ar­beits­stun­den, so viel wie seit 1994 nicht mehr in ei­nem Som­mer­quar­tal. Da­mals gab es aber nur 37,7 Mil­lio­nen Er­werbs­tä­ti­ge, die je 396 Ar­beits­stun­den im Quar­tal leis­te­ten.

Im Jahr 2013 reich­ten für das glei­che Ar­beits­vo­lu­men im Schnitt 355,4 St­un­den. Dar­in spie­gelt sich ins­be­son­de­re die über­pro­por­tio­na­le Zu­nah­me von Teil­zeit-Jobs.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 6. Juni 2014

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