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ARBEITSRECHT AKTUELL // 12/261

Er­zie­he­r­aus­bil­dung ge­gen Ar­beits­lo­sig­keit?

Ar­beits­agen­tur will Er­werbs­lo­se in Ki­tas schi­cken
5.000 Ar­beits­lo­se sol­len künf­tig den Nach­wuchs be­treu­en
10.07.2012 (dpa) - Trotz Kri­tik will die Bun­des­agen­tur für Ar­beit 5.000 Lang­zeit­ar­beits­lo­se zu Er­zie­hern aus­bil­den. "Un­ter den Lang­zeit­ar­beits­lo­sen ha­ben wir et­wa 800.000 Men­schen, die zu­min­dest die schu­li­schen Vor­aus­set­zun­gen da­für er­fül­len", sag­te das Vor­stands­mit­glied der Bun­des­agen­tur für Ar­beit, Hein­rich Alt, der "Rhei­ni­schen Post". "Durch in­ten­si­ve Be­ra­tung kön­nen wir viel­leicht rund 5.000 Ar­beits­lo­se für den Be­ruf der Er­zie­he­rin oder des Er­zie­hers ge­win­nen." Die Ar­beits­agen­tur wol­le nur je­ne Hartz-IV-Emp­fän­ger für den Er­zie­her-Job aus­bil­den, die das aus­drück­lich selbst wün­schen.

Ar­beits­mi­nis­te­ri­um Ur­su­la von der Ley­en (CDU) hat­te die Ak­ti­on An­fang Ju­ni an­ge­kün­digt, weil es in Kin­der­gär­ten an Per­so­nal fehlt. Sie ern­te­te da­mit Zu­stim­mung, aber auch Ab­leh­nung mit dem Ar­gu­ment, den Er­werbs­lo­sen man­ge­le es an der nö­ti­gen Qua­li­fi­ka­ti­on.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 26. Juli 2014

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