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15/060a For­scher: Deut­sche ar­bei­ten so viel wie lan­ge nicht mehr

Im­mer mehr Men­schen mit ei­nem Job und Vie­le, die noch Über­stun­den leis­ten müs­sen: Trotz der durch­wach­se­nen Kon­junk­tur ist in Deutsch­lands Be­hör­den und Be­trie­ben im Vor­jahr mehr ge­ar­bei­tet wor­den. Ähn­lich vie­le Ar­beits­stun­den ka­men zu­letzt 1992 zu­sam­men
Wanduhr War­um ist die Ar­beits­leis­tung 2014 ge­stie­gen?

04.03.2015. (dpa) - Die Be­schäf­tig­ten in Deutsch­land ha­ben im Jahr 2014 so viel ge­ar­bei­tet wie seit lan­gem nicht mehr.

Ins­ge­samt hät­ten sie im Vor­jahr 58,5 Mil­li­ar­den Ar­beits­stun­den ge­leis­tet; dies sei­en 1,5 Pro­zent mehr als im Jahr 2013, be­rich­te­te das In­sti­tut für Ar­beits­markt- und Be­rufs­for­schung (IAB) am Diens­tag in Nürn­berg.

Mehr Ar­beits­stun­den sei­en zu­letzt im Jahr 1992 re­gis­triert wor­den.

Da­mals hät­ten es die Bun­des­bür­ger auf 59,9 Mil­li­ar­den St­un­den ge­bracht.

Da­mit ha­be sich das Ar­beits­vo­lu­men im Jahr 2014 trotz durch­wach­se­ner Kon­junk­tur kräf­tig er­höht, sag­te der Lei­ter des IAB-For­schungs­be­reichs "Pro­gno­sen und Struk­tur­ana­ly­sen", En­zo We­ber, laut Mit­tei­lung. "Der Ar­beits­markt bleibt Zug­pferd der deut­schen Wirt­schaft."

Als Grün­de für die er­neut ge­stie­ge­ne Ar­beits­leis­tung der Deut­schen führ­te We­ber zum ei­nen die wach­sen­de Zahl von Über­stun­den an. Im Schnitt hät­ten die Bun­des­bür­ger im Vor­jahr 21,1 St­un­den be­zahl­te Mehr­ar­beit ge­leis­tet; das sei­en 1,1 St­un­den mehr als 2013. Die Zahl der un­be­zahl­ten Über­stun­den lag nach IAB-Er­kennt­nis­sen 2014 so­gar bei 27,8. Da­ne­ben sei­en die in man­chen Bran­chen üb­li­chen Zeit­kon­ten um 1,3 St­un­den an­ge­wach­sen. Das IAB be­ruft sich da­bei auf Um­fra­gen un­ter Be­trie­ben und Be­schäf­tig­ten.

Zum ge­stie­ge­nen Ar­beits­vo­lu­men ha­be schließ­lich auch die ge­wach­se­ne Zahl der Be­schäf­tig­ten bei­ge­tra­gen, be­to­nen die Ar­beits­markt­for­scher. Sie ha­be 2014 mit 42,7 Mil­lio­nen (plus 0,9 Pro­zent) ei­nen neu­en Höchst­stand er­reicht. Die neu ge­schaf­fe­nen Ar­beits­plät­ze wur­den im Vor­jahr größ­ten­teils von Zu­wan­de­rern aus EU-Staa­ten und Be­rufs­rück­keh­rer aus der El­tern­zeit be­setzt. Da­ge­gen wa­ren die Be­schäf­ti­gen in Deutsch­land 2014 nicht häu­fi­ger krank als im Jahr da­vor - im Schnitt 9,5 Ta­ge.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 13. Juli 2016

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