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Mehr Geld für Be­schäf­tig­te im Groß- und Au­ßen­han­del

In den ver­gan­ge­nen Wo­chen hat­ten die Be­schäf­tig­ten des Groß- und Au­ßen­han­dels für ih­re For­de­rung nach mehr Lohn mit Warn­streiks Druck ge­macht: Jetzt liegt ein Er­geb­nis auf dem Tisch - ein Kom­pro­miss
Münzen, Münzhaufen Was bringt der neu­en Ta­rif­ab­schluss mit sich?

22.06.2013. (dpa) - Für die rund 35 000 Be­schäf­tig­ten des Groß- und Au­ßen­han­dels in Sach­sen gibt es ab Ju­ni mehr Geld.

Der Lan­des­ver­band des Säch­si­schen Groß- und Au­ßen­han­dels und die Ge­werk­schaft Ver­di ei­nig­ten sich am Frei­tag in der drit­ten Ver­hand­lungs­run­de in Kes­sels­dorf bei Dres­den auf ei­nen neu­en Ta­rif­ab­schluss.

Dem­nach stei­gen die Löh­ne und Ge­häl­ter ab Ju­ni zu­nächst um 3 Pro­zent und ab April 2014 um wei­te­re 2,1 Pro­zent.

Spä­tes­tens zu die­sem Zeit­punkt gibt es noch ei­ne Ein­mal­zah­lung von 90 Eu­ro. April und Mai blei­ben oh­ne Er­hö­hung.

Der neue Ver­trag hat ei­ne Lauf­zeit von 2 Jah­ren. Der bis­her gel­ten­de Ta­rif­ver­trag war am 31. März aus­ge­lau­fen.

"Es bleibt ein Plus in der Lohn­tü­te, weil der Ab­schluss ober­halb der In­fla­ti­ons­ra­te liegt", sag­te Ver­di-Ver­hand­lungs­füh­re­rin An­ne­lie Schnei­der. Sie ha­be ein gu­tes Ge­fühl.

Ver­di woll­te ur­sprüng­lich un­ter an­de­rem 6,5 Pro­zent hö­he­re Ge­häl­ter, min­des­tens aber 120 Eu­ro mehr im Mo­nat - bei ei­ner Ver­trags­lauf­zeit von ei­nem Jahr. Mit Warn­streiks hat­ten die Be­schäf­tig­ten ih­ren For­de­run­gen Nach­druck ver­lie­hen.

Das aus­ge­han­del­te Er­geb­nis sei ein ak­zep­ta­bler Kom­pro­miss, sag­te der Chef der Ar­beit­ge­ber-Ta­rif­kom­mis­si­on. Hart­mut Thier­fel­der. "Die Ar­beit­ge­ber sind mit dem Ab­schluss an die Gren­zen der Be­last­bar­keit ge­gan­gen."

Zwar lä­gen vie­le Un­ter­neh­men nach dem lan­gen Win­ter und dem Hoch­was­ser hin­ter dem Plan zu­rück. Doch durch den Ab­schluss hät­ten die­se jetzt Pla­nungs­si­cher­heit.

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