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Bes­ser als Geld: Mo­ti­va­ti­on durch Be­geis­te­rung ist das Bes­te

Um mo­ti­viert zur Ar­beit zu ge­hen und gu­te Leis­tun­gen zu er­brin­gen, brau­chen Mit­ar­bei­ter nicht viel: Doch wor­auf kommt es an? Team­lei­ter soll­ten auf vier Punk­te ach­ten, er­klärt ein Ar­beits­psy­cho­lo­ge
Geschenkkorb in Zellophan Was mo­ti­viert die Mit­ar­bei­ter?

22.04.2016. (dpa) - Da­mit Mit­ar­bei­ter Top-Leis­tun­gen brin­gen, ist es wich­tig, dass ih­re Mo­ti­va­ti­on von in­nen kommt.

Ar­beit­neh­mer ha­ben im Ide­al­fall aus sich selbst her­aus das Ge­fühl, dass sie ger­ne ar­bei­ten und Leis­tung er­brin­gen wol­len - al­so in­trin­sisch mo­ti­viert sind, wie das in der Fach­spra­che heißt.

Das funk­tio­nie­re bes­ser als die Mo­ti­va­ti­on durch ei­nen Bo­nus, er­klärt Prof. Tim Ha­ge­mann, Ar­beits­psy­cho­lo­ge an der Fach­hoch­schu­le der Dia­ko­nie in Bie­le­feld.

In der Re­gel bringt der Groß­teil der Ar­beit­neh­mer die­se in­trin­si­sche Mo­ti­va­ti­on mit, und Vor­ge­setz­te brau­chen sie nur zu er­hal­ten. Vier Punk­te sind da­für wich­tig: Sinn­haf­tig­keit der Ar­beit, An­er­ken­nung, Wei­ter­ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten und sicht­ba­rer Er­folg.

- Sinn­haf­tig­keit der Ar­beit: Mit­ar­bei­ter ge­hen nur mo­ti­viert an ih­ren Job her­an, wenn sie die Ar­beit als sinn­voll be­grei­fen. Er­füllt je­mand be­stimm­te Auf­ga­ben sehr nach­läs­sig, soll­ten Vor­ge­setz­te sich die Mü­he ma­chen, zu er­klä­ren, war­um auch die­ser Teil für die Ar­beit wich­tig ist. Oft ist das dem Be­tref­fen­den nicht klar. Wenn er aber sieht, was er zum gro­ßen Gan­zen bei­trägt, ge­lingt die Ar­beit oft bes­ser.

- An­er­ken­nung: Es geht um stän­di­ges Lo­ben. Wich­tig ist, dass der Team­lei­ter wahr­nimmt, was der Ein­zel­ne tut und dass er Mit­ar­bei­ter in Ent­schei­dungs­pro­zes­se mit­ein­be­zieht.

- Wei­ter­ent­wick­lung: Mit­ar­bei­ter sind vor al­lem dann mo­ti­viert, wenn sie das Ge­fühl ha­ben, sich wei­ter­ent­wi­ckeln zu kön­nen - und sie den Ein­druck ha­ben, dass sie ih­re Zu­kunft in ei­nem Un­ter­neh­men pla­nen kön­nen.

- Sicht­bar­keit des Er­folgs: In vie­len Jobs ist die Ar­beit so ver­dich­tet, dass ein Pro­jekt das nächs­te Schlag auf Schlag ab­löst. Hier ist es wich­tig für die Mo­ti­va­ti­on, dass der Vor­ge­setz­te Er­fol­ge sicht­bar macht, in­dem er zum Bei­spiel den Ab­schluss ei­nes Pro­jekts her­aus­stellt und ihn ge­ge­be­nen­falls mit dem Team fei­ert.

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Letzte Überarbeitung: 21. November 2016

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