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ARBEITSRECHT AKTUELL // 12/255

Ge­werk­schaft kri­ti­siert Per­so­nal­man­gel bei der EZB

Ge­werk­schaft warnt EZB vor Über­las­tung ih­rer Mit­ar­bei­ter
Baustellenschild Oh­ne Per­so­nal gehts nir­gends wei­ter...

03.07.2012 (dpa) - Ar­beit­neh­mer­ver­tre­ter ha­ben die Füh­rung der Eu­ro­päi­schen Zen­tral­bank (EZB) ei­nem Zei­tungs­be­richt zu­fol­ge vor ei­ner Über­las­tung der ei­ge­nen Mit­ar­bei­ter ge­warnt.

Wie die "Fi­nan­ci­al Ti­mes Deutsch­land" be­rich­tet, sprach die Ge­werk­schaft IPSO in ei­nem Brief an EZB-Chef Ma­rio Draghi und die an­de­ren Mit­glie­der des Di­rek­to­ri­ums von ei­ner "aku­ten Ge­fahr" für die Eu­ro-No­ten­bank.

Die EZB sei nicht an­ge­mes­sen mit Per­so­nal aus­ge­stat­tet, um ih­re ge­gen­wär­ti­gen Auf­ga­ben zu er­fül­len, von künf­ti­gen, im­mer wich­ti­ge­ren Auf­ga­ben ganz zu schwei­gen, schreibt die IPSO den An­ga­ben zu­fol­ge in dem Brief.

Die Ge­werk­schaft be­zieht sich bei ih­rer Kri­tik laut "FTD" auf ei­ne Um­fra­ge un­ter 715 Be­schäf­tig­ten der EZB. Dem­nach klag­ten 80 Pro­zent von ih­nen über ei­ne ho­he Ar­beits­be­las­tung. Fast 20 Pro­zent hät­ten an­ge­ge­ben, die Ar­beits­be­las­tung be­ein­flus­se ih­re Le­ben mas­siv, und 16 Pro­zent hiel­ten die Fol­gen für Ge­sund­heit und Pri­vat­le­ben für "ernst".

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 6. Juni 2014

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