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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/069

Ge­werk­schaf­ten lo­ben Schulz-Vor­stoß für län­ge­res Ar­beits­lo­sen­geld

Ver­di-Chef Frank Bsirs­ke hält die Ver­län­ge­rung von ALG I für "ei­nen Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung".
Schreiben der Bundesagentur für Arbeit mit darauf liegenden Geldscheinen

06.03.2017. (dpa) - Die Ge­werk­schaf­ten be­grü­ßen den Vor­stoß von SPD-Kanz­ler­kan­di­dat Mar­tin Schulz für ein län­ge­res Ar­beits­lo­sen­geld. "Das ist ein Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung", sag­te Ver­di-Chef Frank Bsirs­ke der Deut­schen Pres­se-Agen­tur.

Bsirs­ke lob­te, dass der Be­zug von Ar­beits­lo­sen­geld I (ALG I) nach den Vor­stel­lun­gen der SPD auf bis zu 48 Mo­na­te ver­län­gert wer­den soll.

Er be­grüß­te, dass ein län­ge­rer ALG-I-Be­zug dann mög­lich wer­den soll, wenn die Ar­beits­lo­sen im Ge­gen­zug an Wei­ter­bil­dungs­maß­nah­men teil­neh­men.

Der Vor­sit­zen­de des Deut­schen Ge­werk­schafts­bun­des, Rei­ner Hoff­mann, sag­te dem "Ta­ges­spie­gel" (Mon­tag): "Die SPD kor­ri­giert da­mit ei­nen Kar­di­nal­feh­ler der Agen­da 2010, bei der die Ar­beits­lo­sen im­mer nur ge­for­dert, aber nie aus­rei­chend ge­för­dert wur­den."

Schulz hat­te Kor­rek­tu­ren an der Hartz-IV-Re­form Agen­da 2010 an­ge­kün­digt. Ar­beits­mi­nis­te­rin An­drea Nah­les (SPD) ar­bei­te­te als Lei­te­rin ei­ner SPD-Ar­beits­grup­pe dann den Vor­schlag ei­ner Ver­län­ge­rung des ALG I aus, wenn sich die Be­trof­fe­nen wei­ter­qua­li­fi­zie­ren. Wäh­rend ei­ner sol­chen von der Bun­des­agen­tur für Ar­beit fi­nan­zier­ten Maß­nah­me soll dem­nach ein Ar­beits­lo­sen­geld Q in glei­cher Hö­he wie das ALG I ge­zahlt wer­den.

An die­sem Mon­tag sol­len die Vor­schlä­ge im SPD-Par­tei­vor­stand dis­ku­tiert und an­schlie­ßend der Öf­fent­lich­keit of­fi­zi­ell vor­ge­stellt wer­den.


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Letzte Überarbeitung: 16. April 2018

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