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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/093

Ho­me­of­fice und mehr Ver­ant­wor­tung

Der Trend in der Ar­beits­welt geht klar in Rich­tung fle­xi­ble Ar­beits­zei­ten und Ei­gen­ver­ant­wor­tung. Doch nicht al­le Ar­beit­neh­mer be­grü­ßen das.
Homeoffice, flexibles Arbeiten

30.03.2017. (dpa/wie) - Ei­ne ak­tu­el­le Stu­die des In­sti­tuts zur Zu­kunft der Ar­beit zeigt, dass im­mer mehr Ar­beit­neh­mer ei­gen­ver­ant­wort­lich und be­zo­gen auf Ort und Zeit fle­xi­bel ar­bei­ten.

Der Um­fra­ge un­ter rund 3000 Deut­schen zu­fol­ge, ha­ben 21 Pro­zent mitt­ler­wei­le fle­xi­ble Ar­beits­zei­ten. Bei 32 Pro­zent der Be­fragt ist ein Ar­bei­ten im Ho­me­of­fice mög­lich.

60 Pro­zent ga­ben an, in ih­rem Job be­son­ders selbst­stän­dig ar­bei­ten zu kön­nen bzw. müs­sen und drei Vier­tel, dass sie ein ho­hes Maß an Ver­ant­wor­tung tra­gen.

Trägt dies nun zur Zu­frie­den­heit der An­ge­stell­ten bei? Das kön­ne man nicht pau­scha­li­sie­ren, er­klär­te Prof. Hil­mar Schnei­der vom In­sti­tut zur Zu­kunft der Ar­beit auf der Ta­gung "New Work Ex­pe­ri­ence" in Ber­lin. Das hän­ge na­tür­lich von den Vor­lie­ben des Ein­zel­nen ab.

Dass die Prä­fe­ren­zen un­ter­schied­lich sind, zeigt auch die Be­fra­gung. Von je­nen, oh­ne die Mög­lich­keit von Zu­hau­se zu ar­bei­ten, sind knapp die Hälf­te da­mit un­zu­frie­den. Die an­de­re Hälf­te scheint sich nicht dar­an zu stö­ren, ih­rer Ar­beit im Be­trieb und nicht auf dem hei­mi­schen So­fa nach­zu­ge­hen.

Als Aus­blick führ­te Prof. Schnei­der aus, dass es künf­tig im­mer mehr dar­auf an­kom­men wer­de, dass Job­pro­fil und in­di­vi­du­el­le Wün­sche zu­sam­men­pass­ten.


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Letzte Überarbeitung: 20. September 2019

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