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ARBEITSRECHT AKTUELL // 14/156

Hun­dert­tau­sen­de zu 1.-Mai-Kund­ge­bun­gen er­war­tet

Soll der Mai-Fei­er­tag noch "Tag der Ar­beit" hei­ßen? Die Lin­ke meint: Nein, "Tag der Ge­rech­tig­keit" wä­re bes­ser. In je­dem Fall wer­den an die­sem Don­ners­tag wie­der Hun­dert­tau­sen­de auf die Stra­ße ge­hen
Streik sechs Streikende Auch die­sen 1. Mai fin­den zahl­rei­che Kund­ge­bun­gen des DGB statt

01.05.2014. (dpa) - Zu den 1.-Mai-Kund­ge­bun­gen des DGB wer­den un­ter dem Mot­to "Gu­te Ar­beit - So­zia­les Eu­ro­pa" an die­sem Don­ners­tag bun­des­weit Hun­dert­tau­sen­de Men­schen er­war­tet.

Bei der Haupt­ver­an­stal­tung in Bre­men wird der schei­den­de DGB-Chef Mi­cha­el Som­mer ei­nen sei­ner letz­ten gro­ßen Auf­trit­te ha­ben.

"Wir de­mons­trie­ren für die Wür­de und Rech­te der ar­bei­ten­den Men­schen", heißt es in ei­nem Auf­ruf des Deut­schen Ge­werk­schafts­bunds.

In Frank­furt am Main spricht der Ver­di-Vor­sit­zen­de Frank Bsirs­ke, in Köln wird der IG-Me­tall-Vor­sit­zen­de Det­lef Wet­zel er­war­tet.

Der DGB for­dert un­ter an­de­rem, dass es beim ge­plan­ten Min­dest­lohn von 8,50 Eu­ro pro St­un­de kei­ne Aus­nah­men für be­stimm­te Bran­chen oder Be­schäf­tig­te ge­ben darf. Auch müs­se es ei­ne Ren­te ge­ben, die zum Le­ben rei­che und die Le­bens­leis­tung wür­di­ge.

DGB-Chef Som­mer will nach zwölf Jah­ren nicht mehr für das Spit­zen­amt kan­di­die­ren. Noch im Mai soll beim DGB-Bun­des­kon­gress in Ber­lin ein Nach­fol­ger ge­wählt wer­den, vor­ge­schla­gen ist das DGB-Vor­stands­mit­glied Rei­ner Hoff­mann.

Die IG Me­tall wünscht sich ei­nen Aus­bau der Al­ters­teil­zeit. "Wir müs­sen in­di­vi­du­el­le, fai­re Aus­stiegs­we­ge an­bie­ten", sag­te ihr Vor­sit­zen­der Det­lef Wet­zel dem "Köl­ner Stadt-An­zei­ger" (Don­ners­tag). Wenn im Som­mer die Ren­te mit 63 in Kraft tre­te, lau­fe zum Jah­res­en­de der al­te Ta­rif­ver­trag zur Al­ters­teil­zeit aus. Dann soll­ten die Re­ge­lun­gen be­son­ders für Ge­ring­ver­die­ner at­trak­ti­ver ge­stal­tet wer­den, for­der­te er mit Blick auf die Ar­beit­ge­ber der Me­tall- und Elek­tro­in­dus­trie.

Die Links­par­tei möch­te den "Tag der Ar­beit" um­be­nen­nen. Vie­le Men­schen wür­den sich in­zwi­schen nicht mehr vor al­lem über ih­re Ar­beit de­fi­nie­ren, sag­te die Par­tei­vor­sit­zen­de Kat­ja Kip­ping der Zei­tung "Die Welt" (On­line). "Das gro­ße The­ma ist die Ge­rech­tig­keit." Kip­ping schlug des­halb vor: "Ei­gent­lich wä­re es gut, wenn wir aus dem ers­ten Mai ei­nen Tag der Ge­rech­tig­keit ma­chen."

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 20. November 2015

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