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ARBEITSRECHT AKTUELL // 12/199

IG Me­tall kri­ti­siert Kahl­schlag bei Opel

IG Me­tall will um den Er­halt deut­scher Opel-Stand­or­te kämp­fen: Streit um Ver­la­ge­rung der Pro­duk­ti­on des Mo­dells As­tra ins Aus­land
GM will den As­tra im Aus­land pro­du­zie­ren las­sen

18.05.2012 (dpa) - Die IG Me­tall will den Kahl­schlag des Au­to­bau­ers Opel nicht wi­der­stands­los hin­neh­men. Die Ge­werk­schaft kön­ne mit dem Vor­stand in ei­ne "har­te Aus­ein­an­der­set­zung" ge­hen, um al­le Stand­or­te in Deutsch­land zu er­hal­ten, sag­te der Frank­fur­ter IG-Me­tall-Be­zirks­lei­ter Ar­min Schild am Frei­tag im ZDF-"Mor­gen­ma­ga­zin". Opel hat­te am Vor­tag be­schlos­sen, die Pro­duk­ti­on sei­nes Er­folgs­mo­dells As­tra kom­plett ins güns­ti­ge­re Aus­land zu ver­le­gen.

Die Kon­zern­mut­ter Ge­ne­ral Mo­tors und Opel ver­such­ten, die Be­leg­schaf­ten der ein­zel­nen Stand­or­te ge­gen­ein­an­der aus­zu­spie­len, sag­te Schild. Das wer­de die IG Me­tall nicht ak­zep­tie­ren. "Kei­ner wird zu­las­ten des an­de­ren aus­ge­las­tet", sag­te Schild, der auch Mit­glied des Opel-Auf­sichts­ra­tes ist.

Für Schild ist Rüs­sels­heim das mo­derns­te und fle­xi­bels­te Opel­werk in ganz Eu­ro­pa und hat als Stamm­sitz die höchs­te Be­stands­ga­ran­tie. Doch auch ei­ne Schlie­ßung von Bo­chum hal­te er für "be­triebs­wirt­schaft­li­chen Wahn­sinn". Für die IG Me­tall sei es "völ­lig in­ak­zep­ta­bel", dass das Un­ter­neh­men der­zeit kei­ne Stel­lung zur Zu­kunft von Bo­chum be­zie­he.

Schild er­neu­er­te die For­de­rung, dass Opel-Fahr­zeu­ge nicht auf die eu­ro­päi­schen Märk­te be­grenzt blei­ben soll­ten. "Opel wird nicht da ver­kauft, wo an­de­re Au­to­mo­bil­her­stel­ler ge­ra­de sich 'ne gol­de­ne Na­se ver­die­nen, son­dern auf den schwie­ri­gen eu­ro­päi­schen Märk­ten." Ver­lus­te müss­ten dann von der Mut­ter Ge­ne­ral Mo­tors auch fi­nan­ziert wer­den.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 23. Juli 2014

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