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ARBEITSRECHT AKTUELL // 11/230

IG Me­tall: Ta­rif­er­hö­hung ge­for­dert

200 Stahl-Mit­ar­bei­ter le­gen ih­re Ar­beit nie­der: Ge­werk­schaft for­dert Ta­rif­er­hö­hung - Ar­beit­ge­ber le­gen noch im­mer kein An­ge­bot vor
Zwei Stiefel mit darauf gesetztem Arbeitshelm Es geht "heiß her" bei den Stahl­ko­chern
21.11.2011 (dpa/sa) - Mehr als 200 Mit­ar­bei­ter der Stahl­in­dus­trie ha­ben am Mon­tag­mor­gen in Sach­sen-An­halt für rund zwei St­un­den die Ar­beit nie­der­ge­legt. Hin­ter­grund ist der schwe­len­de Kon­flikt um ei­nen neu­en Ta­rif für die rund 8000 Be­schäf­tig­ten in der ost­deut­schen Stahl­bran­che. «Die Mit­ar­bei­ter sind ent­schlos­sen, denn sie se­hen in un­se­rem For­de­rungs­pa­ket Vor­tei­le für äl­te­re und jün­ge­re Ar­beit­neh­mer», sag­te am Mon­tag Rü­di­ger Schnell von der Ge­werk­schaft IG Me­tall. In Sach­sen-An­halt wa­ren dem Auf­ruf zum Warn­streik dem­nach Mit­ar­bei­ter der Il­sen­bur­ger Grob­blech GmbH ge­folgt. Auch in Sach­sen und Bran­den­burg wur­de am Mor­gen ge­streikt.

Mit dem Warn­streik will die IG Me­tall die Ar­beit­ge­ber zu ei­nem ers­ten An­ge­bot be­we­gen, das nach zwei Tref­fen der Ta­rif­part­ner noch nicht vor­liegt. Die Ge­werk­schaft for­dert sie­ben Pro­zent mehr Geld und ei­ne Über­nah­me der Aus­ge­bil­de­ten in ei­ne un­be­fris­te­te Fest­an­stel­lung.

Am Nach­mit­tag kommt es in Düs­sel­dorf zu Ta­rif­ver­hand­lun­gen in der nord­west­deut­schen Stahl­in­dus­trie mit ih­ren et­wa 75 000 Be­schäf­tig­ten. Auch hier hat die IG Me­tall be­reits mit wei­te­ren Warn­streiks ge­droht, falls es kei­ne Ei­ni­gung ge­ben soll­te.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 21. September 2016

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