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NRW-Kom­mu­nen ha­ben an Ki­ta-Streik Mil­lio­nen ge­spart

Ei­ni­ge Kom­mu­nen ha­ben den El­tern da­her be­reits Ge­büh­ren zu­rück­ge­zahlt: Der Lan­des­el­tern­bei­rat NRW for­dert jetzt, dass dies über­all ge­sche­hen müs­se
Kön­nen sich El­tern auf Rück­zah­lun­gen freu­en?

03.10.2015. (dpa) - Städ­te und Ge­mein­den in Nord­rhein-West­fa­len ha­ben wäh­rend des Ki­ta-Streiks im Früh­jahr Mil­lio­nen ein­ge­spart. Dort­mund ver­zeich­ne­te et­wa 3,3 Mil­lio­nen Eu­ro Ein­spa­run­gen aus den nicht fäl­li­gen Ge­häl­tern der Mit­ar­bei­ter, wie ein Spre­cher der Stadt mit­teil­te. In Es­sen wa­ren es knapp 1,2 Mil­lio­nen. Das geht aus ei­ner Ant­wort des Fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­ums NRW an die FDP her­vor.

Ei­ni­ge Kom­mu­nen ha­ben den El­tern da­her be­reits Ge­büh­ren zu­rück­ge­zahlt. Der Lan­des­el­tern­bei­rat NRW for­der­te, dass dies über­all ge­sche­hen müs­se. «Die Kom­mu­nen dür­fen am Streik kei­nen Ge­winn ma­chen», sag­te At­ti­la Gü­müs, ein Ver­tre­ter des Gre­mi­ums. Die Leid­tra­gen­den sei­en die El­tern ge­we­sen.

Zu den Städ­ten, die be­reits rück­erstat­tet ha­ben, zäh­len nach ei­ge­nen An­ga­ben Müns­ter und Bie­le­feld. Dort­mund zahl­te ins­ge­samt 565 000 Eu­ro an be­trof­fe­ne El­tern. In Aa­chen be­ka­men sie ei­nen Mo­nats­bei­trag zu­rück, ins­ge­samt leis­te­te die Stadt 320 000 Eu­ro Rück­zah­lun­gen. In Köln und Es­sen steht ein ent­spre­chen­der Rats­be­schluss. Je­doch sei­en die Haus­hal­te bis­her nicht ge­neh­migt wor­den. Die El­tern hät­ten da­her noch kein Geld be­kom­men, teil­ten Spre­cher der Städ­te mit.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 13. April 2016

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