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ARBEITSRECHT AKTUELL // 12/339

Kei­ne aus­rei­chen­de Kom­pen­sa­ti­on von Über­stun­den in Deutsch­land

Stu­die: Ar­beit­neh­mer be­kom­men nur je­de zwei­te Über­stun­de be­zahlt
Wanduhr Vie­le Ar­beit­neh­mer in Deutsch­land ar­bei­ten zeit­wei­se "um­sonst"

25.10.2012 (dpa) - Die Ar­beit­neh­mer in Deutsch­land leis­ten nach ei­ner neu­en Stu­die im Durch­schnitt 12,3 Über­stun­den pro Mo­nat, von de­nen al­ler­dings nur et­was mehr als die Hälf­te ver­gü­tet wird. Wie die "Bild"-Zei­tung un­ter Be­ru­fung auf die Un­ter­su­chung des In­sti­tuts für Wirt­schafts­for­schung Hal­le (IWH) be­rich­tet, wer­den durch­schnitt­lich 6,9 Über­stun­den be­zahlt oder mit Frei­zeit aus­ge­gli­chen. 3,2 St­un­den wer­den dem­nach nicht vom Ar­beit­ge­ber kom­pen­siert, die üb­ri­ge zu­viel ge­leis­te­te Zeit wird nur zum Teil ver­gü­tet.

Wie die Zei­tung wei­ter schreibt, leis­ten Män­ner deut­lich mehr un­be­zahl­te Über­stun­den als Frau­en. Da­nach kom­men männ­li­che Be­schäf­tig­te auf durch­schnitt­lich 4,3 Über­stun­den, die nicht ver­gü­tet wer­den. Bei den weib­li­chen An­ge­stell­ten sind es 2,1 St­un­den.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 9. September 2014

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