HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

ARBEITSRECHT AKTUELL // 16/185

Ko­ope­ra­ti­on zur Er­for­schung von Be­rufs­krank­hei­ten be­grün­det

Die Ge­sell­schaft wird äl­ter und da­mit auch die Be­schäf­tig­ten in der Ar­beits­welt: Höchs­te Zeit für drei Part­ner in Thü­rin­gen, auf wis­sen­schaft­li­cher Grund­la­ge mehr Kennt­nis­se über Be­rufs­krank­hei­ten zu sam­meln
Was soll er­forscht wer­den?

11.06.2016. (dpa) - An­ge­sichts al­tern­der Be­leg­schaf­ten will das Je­na­er Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum stär­ker im Be­reich Ar­beits­me­di­zin for­schen und wei­ter­bil­den.

Da­zu hat das Kli­ni­kum am Frei­tag ei­ne Ko­ope­ra­ti­on mit Be­rufs­ge­nos­sen­schaf­ten und der Un­fall­kas­se Thü­rin­gen ge­schlos­sen.

Die Part­ner wer­den in den nächs­ten Jah­ren zwei Pro­fes­su­ren fi­nan­zie­ren und da­für jähr­lich zu­sam­men 400.000 Eu­ro auf­brin­gen.

Das Land steu­ert wei­te­re 50.000 Eu­ro bei, das Kli­ni­kum die nö­ti­ge In­fra­struk­tur.

Die ers­te Pro­fes­sur mit dem Schwer­punkt Prä­ven­ti­on von Be­rufs­krank­hei­ten wer­de in den nächs­ten Ta­gen aus­ge­schrie­ben, teil­te der wis­sen­schaft­li­che Vor­stand des Kli­ni­kums, Klaus Ben­n­dorf, mit. Nach sei­nen An­ga­ben ist die Ko­ope­ra­ti­on in die­sem Um­fang ein­ma­lig in Deutsch­land. Die Fach­leu­te ge­hen da­von aus, dass der Be­darf an Ar­beits­me­di­zi­nern wächst, da die Be­schäf­tig­ten im­mer äl­ter wer­den und zu­gleich die An­for­de­run­gen im Be­ruf stei­gen.

"Die Zahl der chro­nisch kran­ken Be­schäf­tig­ten, zum Bei­spiel mit Herz-Kreis­lauf-Er­kran­kun­gen, or­tho­pä­di­schen oder al­ters­be­ding­ten Hör- und Se­hein­schrän­kun­gen, wird in den nächs­ten Jah­ren deut­lich zu­neh­men", sag­te der Lei­ter der Ver­wal­tungs-Be­rufs­ge­nos­sen­schaft in Er­furt, Ul­rich Gro­lik.

In Thü­rin­gen sind den An­ga­ben nach 48 Fach­ärz­te für Ar­beits­me­di­zin und 60 Ärz­te mit der Zu­satz­qua­li­fi­ka­ti­on Be­triebs­me­di­zin tä­tig. Ne­ben ver­stärk­ter Leh­re und Wei­ter­bil­dung in die­sem Be­reich sieht die Ver­ein­ba­rung auch die Aus­bil­dung von Fach­ärz­ten vor. Die Ko­ope­ra­ti­on läuft zu­nächst sie­ben Jah­re und soll dann be­wer­tet wer­den.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 16. November 2016

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Sie möchten regelmäßig ausführliche, praxisnahe und verständliche Artikel zum Arbeitsrecht, Informationen zu Gesetzesänderungen und zu aktuellen Gerichtsurteilen erhalten? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!
NEWSLETTER
Anrede Vorname
Email Nachname
  Abmelden

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de