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ARBEITSRECHT AKTUELL // 12/213

Leih­ar­beit für Fach­kräf­te at­trak­ti­ver ge­stal­ten

IG-Me­tal­ler Hof­mann: "Leih­ar­beit muss aus der Schmud­del­ecke raus"
Frauenquote OP Zeit­ar­beit als Al­ter­na­ti­ve für Hoch­schul­ab­sol­ven­ten - at­trak­tiv oder preis­wert?

29.05.2012 (dpa/lsw) - Zeit­ar­beit wird aus Sicht des ba­den-würt­tem­ber­gi­schen IG-Me­tall-Be­zirks­lei­ters Jörg Hof­mann als Be­schäf­ti­gungs­form für ein­fa­che­re Ar­beit künf­tig an Be­deu­tung ver­lie­ren.

"Leih­ar­beit wird sich mehr auf hoch qua­li­fi­zier­te Tä­tig­kei­ten kon­zen­trie­ren", sag­te Hof­mann dem "Han­dels­blatt" am Diens­tag in Düs­sel­dorf nach den jüngs­ten Ta­rif­ab­schlüs­sen in der Zeit­ar­beits­bran­che und der Me­tall- und Elek­tro­in­dus­trie.

In­ge­nieur­leis­tun­gen und Pro­jekt­ar­beit, bei de­nen die Lohn­kos­ten meist nicht ent­schei­dend sei­en, rück­ten da­mit in den Vor­der­grund. "Die Leih­ar­beit wird sich wan­deln und aus der Schmud­del­ecke des Bil­lig­lohns her­aus­kom­men müs­sen", sag­te Hof­mann.

Die IG Me­tall und die Ar­beit­ge­ber der Zeit­ar­beit hat­ten sich ver­gan­ge­ne Wo­che erst­mals auf ta­rif­lich ab­ge­si­cher­te Bran­chen­zu­la­gen ge­ei­nigt, wenn Leih­ar­bei­ter län­ger als sechs Wo­chen an ei­nen Be­trieb aus­ge­lie­hen sind. Ein Stu­fen­plan si­chert den min­des­tens 240.000 Leih­ar­bei­tern ge­staf­fel­te Zu­schlä­ge auf ih­ren Ta­rif­lohn zu.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 6. Juni 2014

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