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Ma­na­ger er­hal­ten hö­he­re Bo­nus­zah­lun­gen

Je­der zwei­te Ma­na­ger er­hält hö­he­re Bo­ni - Nor­mal­ver­die­ner blei­ben zu­rück
Die Ge­halts­sche­re öff­net sich wei­ter
21.05.2012 (ots) - 46 % der deut­schen Füh­rungs­kräf­te ha­ben für das Ge­schäfts­jahr 2011 hö­he­re Bo­nus­zah­lun­gen er­hal­ten als im Vor­jahr. Nur je­der Fünf­te (20 %) be­kam hin­ge­gen nied­ri­ge­re Prä­mi­en. Spit­zen­ver­die­ner mit Jah­res­ein­kom­men von mehr als 200.000 EUR ha­ben von hö­he­ren Zu­la­gen zu 56 % über­pro­por­tio­nal häu­fig pro­fi­tiert. Das sind Er­geb­nis­se der 8. LAB Bo­nus­stu­die - ei­ner Um­fra­ge un­ter 817 deut­schen Füh­rungs­kräf­ten, durch­ge­führt von der in­ter­na­tio­na­len Per­so­nal­be­ra­tung LAB & Com­pa­ny.

"Die Bo­nus­sche­re zwi­schen Spit­zen- und Nor­mal­ver­die­nern geht er­neut wei­ter aus­ein­an­der", be­rich­tet Dr. Klaus Aden, Ge­schäfts­füh­ren­der Ge­sell­schaf­ter von LAB & Com­pa­ny. Wäh­rend nur 12 % der Nor­mal­ver­die­ner (Jah­res­ein­kom­men bis 100.000 EUR) deut­li­che Bo­nus­stei­ge­run­gen von mehr als ei­nem Fünf­tel er­hiel­ten, pro­fi­tier­ten Spit­zen­ver­die­ner gleich 2,5 Mal so oft von sol­chen Zu­wäch­sen.

"Glo­ba­li­sie­rung und de­mo­gra­phi­sche Ent­wick­lung ver­schär­fen den Wett­be­werb um die bes­ten Mit­ar­bei­ter. Die Er­hö­hun­gen von Bo­ni sind ein wich­ti­ges In­stru­ment, um Spit­zen­ma­na­ger zu hal­ten" sagt Aden. "Aber bei der Ver­tei­lung un­ter­schei­den die Un­ter­neh­men im­mer sorg­fäl­ti­ger zwi­schen Mit­ar­bei­tern, die ei­nen be­son­de­ren Mehr­wert brin­gen und sol­chen, die schlicht ih­ren Job ma­chen."

Die Ge­win­ne der Un­ter­neh­men be­fin­den sich wei­ter auf Wachs­tums­kurs, 55 Pro­zent der Un­ter­neh­men mel­den EBIT-Zu­wäch­se. Da­mit konn­te der Vor­jah­res­wert al­ler­dings nicht ganz er­reicht wer­den. Die Ent­wick­lung der Un­ter­neh­mens­er­geb­nis­se bleibt wich­tigs­te Grund­la­ge der Ma­na­ger­bo­ni - in gu­ten und schlech­ten Zei­ten.

Als Ge­win­ner­bran­chen iden­ti­fi­ziert die 8. LAB Bo­nus­stu­die vor al­lem Au­to­her­stel­ler und ih­re Zu­lie­fer­be­trie­be: 72 % der Un­ter­neh­men mel­de­ten ge­stie­ge­ne EBITs, 58 % ih­rer Füh­rungs­kräf­te be­ka­men hö­he­re Bo­ni. Be­ra­tungs­un­ter­neh­men mel­de­ten als ein­zi­ge Bran­che mit 67 % zum drit­ten Jahr in Fol­ge ge­stie­ge­ne Un­ter­neh­mens­er­geb­nis­se. 55 % ih­rer Top-Ma­na­ger be­ka­men hö­he­re Bo­ni. Po­si­ti­ve Ent­wick­lun­gen gab es auch bei den Bran­chen IT, Ver­kehr und Lo­gis­tik.

Auf der Ver­lie­rer­sei­te ste­hen die Fi­nanz­dienst­leis­ter und En­er­gie­un­ter­neh­men: Bei ih­nen sind die Vor­steu­er­er­geb­nis­se be­son­ders häu­fig ge­fal­len. Ent­spre­chend gab es hier häu­fi­ger Bo­nus­kür­zun­gen als in den meis­ten an­de­ren Bran­chen.

LAB & Com­pa­ny ist ei­ne in­ter­na­tio­nal tä­ti­ge Per­so­nal­be­ra­tung, spe­zia­li­siert auf Su­che und Aus­wahl von Top-Füh­rungs­kräf­ten in al­len wich­ti­gen Markt­seg­men­ten. LAB & Com­pa­ny ge­hört zu den Top 20 der Per­so­nal­be­ra­tun­gen in Deutsch­land. Die Ge­sell­schaft mit et­wa 30 Mit­ar­bei­tern hat Bü­ros in Düs­sel­dorf, Mün­chen und Wien. LAB & Com­pa­ny ist Mit­glied des glo­ba­len Netz­werks Pen­rhyn In­ter­na­tio­nal so­wie des welt­weit be­deu­tends­ten Ver­bands für Per­so­nal­be­ra­tun­gen, der As­so­cia­ti­on of Exe­cu­ti­ve Se­arch Con­sul­tants (AESC).

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Letzte Überarbeitung: 22. September 2016

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