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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/085

Mil­lio­nen Mi­ni­job­ber oh­ne Per­spek­ti­ve

Ge­werk­schaf­ten kri­ti­sie­ren die nied­ri­gen Löh­ne und die Ver­nach­läs­si­gung der Ar­beit­neh­mer­rech­te von Mi­ni­job­bern
Einzelhandel, Kassiererin im Supermarkt

23.03.2017. (dpa/wie) - In Deutsch­land gibt es rund sie­ben Mil­lio­nen Mi­ni­job­ber. Da­bei ist nicht nur von 450-Eu­ro-Ver­trä­gen die Re­de.

Be­son­ders im Ein­zel­han­del wür­den vie­le Ver­käu­fe­rin­nen mit 100-Eu­ro-Jobs "durch die Ge­gend und an ih­ren Rech­ten vor­bei ge­scho­ben", so An­ne­lie Bun­ten­bach, Vor­stands­mit­glied des Deut­schen Ge­werk­schafts­bunds (DGB).

Sie be­män­gelt au­ßer­dem die Ver­nach­läs­si­gung von Ent­gelt­fort­zah­lung bei Krank­heit oder Ur­laub.

Bun­ten­bach for­dert des­we­gen, die ge­ring­fü­gig Be­schäf­tig­ten bes­ser über ih­re Ar­beit­neh­mer­rech­te zu in­for­mie­ren und den Über­gang in ei­ne re­gu­lä­re Be­schäf­ti­gung zu er­leich­tern. Mo­men­tan schei­te­re der Wunsch nach mehr Ar­beits­stun­den oft­mals an der 450-Eu­ro-Gren­ze.

Die Ge­werk­schaf­ten neh­men die Bun­des­re­gie­rung in die Pflicht, "mehr An­stren­gun­gen für die Be­trof­fe­nen" zu un­ter­neh­men.

Be­reits im Jah­re 2013 mach­te ei­ne Stu­die deut­lich, dass Mi­ni­job­bern in vie­len Fäl­len Ar­beit­neh­mer­rech­te vor­ent­hal­ten wer­den. Die ak­tu­el­le Si­tua­ti­on soll auf Grund­la­ge ei­ner Stu­die des Leib­niz-In­sti­tut für Wirt­schafts­for­schung am heu­ti­gen Don­ners­tag be­spro­chen wer­den.

Laut DGB sei­en ef­fek­ti­ve Kon­trol­len und ei­ne Re­form der Mi­ni­jobs nö­tig, um die Miss­stän­de zu kor­ri­gie­ren.


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Letzte Überarbeitung: 27. November 2018

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