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16/313a Neue Mit­ar­bei­ter im Team: Wor­an die In­te­gra­ti­on häu­fig schei­tert

Das Vor­stel­lungs­ge­spräch ist rum und der neue Mit­ar­bei­ter an Bord: So weit so gut. Doch ob die Zu­sam­men­ar­beit von Dau­er ist, hängt häu­fig von den kom­men­den Wo­chen ab. Längst nicht im­mer ge­lingt die In­te­gra­ti­on ins Team. Drei ty­pi­sche Feh­ler von Chefs und Kol­le­gen
Wo­von hängt ei­ne ge­lun­ge­ne In­te­gra­ti­on ab?

07.10.2016. (dpa) - Längst nicht al­le neu­en Mit­ar­bei­ter blei­ben nach der Pro­be­zeit.

Ob die Ar­beits­be­zie­hung von Dau­er ist, hängt nicht nur da­von ab, ob der Neue fach­lich et­was kann.

Eben­falls ent­schei­dend ist: Passt der Neue ins Team?

Kar­rie­r­e­be­ra­te­rin Do­ris Bren­ner aus Rö­der­mark bei Frank­furt am Main er­klärt, wel­che drei Sa­chen ty­pi­scher­wei­se bei der In­te­gra­ti­on neu­er Mit­ar­bei­ter falsch lau­fen.

- Un­acht­sam­keit am ers­ten Ar­beits­tag: Für die Ab­tei­lung ist es ein re­gu­lä­rer Ar­beits­tag. Doch für den neu­en Mit­ar­bei­ter ist der ers­te Ar­beits­tag ganz be­son­ders und ein Grad­mes­ser. Al­les, was an die­sem Tag pas­siert, wird er mit be­son­de­rer Be­deu­tung auf­la­den. Um ei­nen gu­ten Start zu ha­ben, soll­te die Ab­tei­lung des­halb vor­be­rei­tet sein. Ist der Ar­beits­platz start­klar? Ist sei­ne Mit­tags­pau­se or­ga­ni­siert, da­mit er am ers­ten Tag nicht ganz al­lei­ne ist? Gibt es viel­leicht so­gar ei­nen Blu­men­strauß? Un­acht­sam­keit am ers­ten Ar­beits­tag kön­ne schon sehr viel ka­putt ma­chen, sagt Bren­ner.

- Kon­zen­tra­ti­on al­lein auf das Fach­li­che: Da­mit ein Mit­ar­bei­ter nach der Pro­be­zeit bleibt, muss er zu­nächst ein­mal mit den Auf­ga­ben klar­kom­men. Bei der In­te­gra­ti­on neu­er Mit­ar­bei­ter kon­zen­trie­ren sich da­her sehr vie­le auf das Fach­li­che. Fast ge­nau­so wich­tig ist aber für ei­ne dau­er­haf­te Ar­beits­be­zie­hung, dass der Mit­ar­bei­ter sich im Team wohl­fühlt. Hilf­reich ist es häu­fig, wenn der Chef ei­nen Kol­le­gen als Pa­ten des Neu­en in der Ab­tei­lung ab­stellt. Er ist dann An­sprech­part­ner für al­le Fra­gen, die auf­tau­chen und der Neue fühlt sich nicht al­lein ge­las­sen.

- Feed­back vom Chef: Vie­le Vor­ge­setz­te han­deln nach der De­vi­se: "So lan­ge ich nichts sa­ge, ist al­les okay." Für neue Mit­ar­bei­ter ist das ei­ne sehr schwie­ri­ge Si­tua­ti­on. Sie möch­ten ger­ne wis­sen: Wie wer­de ich von den an­de­ren ge­se­hen? Vor­ge­setz­te er­leich­tern neu­en Mit­ar­bei­tern den Start des­halb un­ge­mein, wenn sie ih­nen re­gel­mä­ßig Feed­back ge­ben.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 5. Dezember 2016

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