HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

ARBEITSRECHT AKTUELL // 16/050

Mo­dell­pro­jekt hilft Lang­zeit­ar­beits­lo­sen und ih­ren Fa­mi­li­en

Seit knapp zwei Jah­ren küm­mert sich ein Pro­jekt in der Pfalz um Hartz-IV-Emp­fän­ger: Un­ter­stützt wird da­bei auch de­ren Um­feld - et­wa von So­zi­al­päd­ago­gen
Mann in Geldbörse Wie viel Teil­neh­mer konn­ten ver­mit­telt wer­den?

12.02.2016. (dpa) - Ein Mo­dell­pro­jekt in der Pfalz will Lang­zeit­ar­beits­lo­sen den Ein­stieg ins Ar­beits­le­ben er­mög­li­chen und be­zieht da­bei auch das je­wei­li­ge fa­mi­liä­re Um­feld ein.

Ers­te Er­geb­nis­se des im Früh­jahr 2014 in den Job­cen­tern der Städ­te Pir­ma­sens und Kai­sers­lau­tern an­ge­lau­fe­nen Pro­jekts wur­den am Don­ners­tag in Mainz vor­ge­stellt.

Nach An­ga­ben des Ar­beits­mi­nis­te­ri­ums sind bis­lang 372 Er­wach­se­ne zu­sam­men mit ih­ren Fa­mi­li­en be­treut (Stand 31. Ja­nu­ar) wor­den.

In 64 Fäl­len nah­men Teil­neh­mer des Pro­jekts ei­ne so­zi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Ar­beit an.

Das ent­spre­che et­wa der Ver­mitt­lungs­quo­te, die Job­cen­ter auch mit her­kömm­li­chen Pro­gram­men er­reich­ten - trotz "schwie­ri­gen Kli­en­tels" in die­sem Fall, sag­te der Ge­schäfts­füh­rer des Job­cen­ters Pir­ma­sens, Pe­ter Schwarz.

Ar­beits­mi­nis­te­rin Sa­bi­ne Bät­zing-Li­chent­hä­ler (SPD) sag­te, bei der "West­pfal­zin­itia­ti­ve" han­de­le sich um ei­nen "ganz­heit­li­chen Ver­mitt­lungs­an­satz". So ge­be es nicht nur be­ruf­li­che Be­ra­tung, son­dern et­wa auch Hilfs­an­ge­bo­te bei Er­zie­hungs­pro­ble­men oder Schul­den. Die gan­ze Fa­mi­lie sei im Blick. Hier­für gin­gen auch So­zi­al­päd­ago­gen zu Fa­mi­li­en nach Hau­se, denn dort lie­ße sich der Kern ei­nes Pro­blems nicht wie am Schreib­tisch im Job­cen­ter über­spie­len, sag­te Bät­zing-Li­chent­hä­ler.

Ne­ben den neu­en Ar­beits­ver­hält­nis­sen wur­de laut Ar­beits­mi­nis­te­ri­um 27 Mal ei­ne Aus­bil­dung oder ein Frei­wil­li­ges So­zia­les Jahr über die "West­pfal­zin­itia­ti­ve" an­ge­fan­gen. In 44 Fäl­len nah­men Be­trof­fe­ne ei­nen Mi­ni­job an. Der Hin­ter­grund: Fast 60 Pro­zent der Lang­zeit­ar­beits­lo­sen sei­en oh­ne Be­rufs­ab­schluss, sag­te die Lei­te­rin der Re­gio­nal­di­rek­ti­on Rhein­land-Pfalz-Saar­land der Bun­des­agen­tur für Ar­beit, Heidrun Schulz.

Für ein ab­schlie­ßen­des Fa­zit sei es noch zu früh, sag­te Schwarz. Ge­plant sei ei­ne Be­stands­auf­nah­me nach ei­nem wei­te­ren Jahr. Dann wer­de sich zei­gen, wie vie­le der Be­treu­ten noch ar­bei­ten. Be­ste­hen soll die "West­pfal­zin­itia­ti­ve" nach Mi­nis­te­ri­ums­an­ga­ben zu­nächst noch zwei wei­te­re Jah­re.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 29. Oktober 2016

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gern:

Dr. Simone Wernicke
Rechtsanwältin, Fachanwältin für Arbeitsrecht

HENSCHE Rechtsanwälte, Fachanwälte für Arbeitsrecht
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27, 60325 Frankfurt a. M.
Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05
E-Mail: frankfurt@hensche.de

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Sie möchten regelmäßig ausführliche, praxisnahe und verständliche Artikel zum Arbeitsrecht, Informationen zu Gesetzesänderungen und zu aktuellen Gerichtsurteilen erhalten? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!
NEWSLETTER
Anrede Vorname
Email Nachname
  Abmelden

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de