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RWI er­höht Pro­gno­se für das Wirt­schafts­wachs­tum

Das Es­se­ner RWI ist op­ti­mis­ti­scher für das Wirt­schafts­wachs­tum in Deutsch­land als noch im Früh­jahr: Die For­scher rech­nen auch mit ei­ner wei­ter po­si­ti­ven Ent­wick­lung au dem Ar­beits­markt
Fünf Arbeitnehmer RWI kor­ri­giert sei­ne Pro­gno­se nach oben

19.06.2014. (dpa) - Das Rhei­nisch-West­fä­li­sche In­sti­tut für Wirt­schafts­for­schung (RWI) hat sei­ne Pro­gno­se für das Wirt­schafts­wachs­tum in Deutsch­land er­höht.

Für das lau­fen­de Jahr wer­de nun mit ei­nem Plus von 2,0 Pro­zent ge­rech­net, für 2015 so­gar mit ei­nem Zu­wachs um 2,2 Pro­zent, teil­te das In­sti­tut am Mitt­woch in Es­sen mit.

Noch im März wa­ren die Wirt­schafts­for­scher von Zu­wäch­sen um 1,9 be­zie­hungs­wei­se 2,1 Pro­zent aus­ge­gan­gen.

Der Auf­schwung in Deutsch­land wer­de in die­sem Jahr wei­ter we­sent­lich von der Bin­nen­nach­fra­ge ge­tra­gen, hieß es.

Erst 2015 sei wie­der mit ei­ner kräf­ti­gen Aus­wei­tung der Ex­por­te zu rech­nen.

Das In­sti­tut für Wirt­schafts­for­schung Hal­le (IWH) be­stä­tig­te am Mitt­woch sei­ne Pro­gno­se für Deutsch­land von 2,0 Pro­zent Wachs­tum in die­sem Jahr. An­ge­trie­ben von der Nach­fra­ge im In­land, bau­ten die Un­ter­neh­men der­zeit ih­re La­ger deut­lich aus und in­ves­tier­ten ver­stärkt in Aus­rüs­tun­gen, heißt es in ei­ner Ana­ly­se des In­sti­tuts. Aus dem Aus­land kä­men hin­ge­gen nur ge­rin­ge Im­pul­se. Im Lau­fe des Som­mers soll­te die Welt­wirt­schaft aber et­was stär­ker ex­pan­die­ren.

Das Deut­sche In­sti­tut für Wirt­schafts­for­schung (DIW) hat­te in die­ser Wo­che ei­ne pes­si­mis­ti­sche­re Pro­gno­se vor­ge­legt und für 2014 ein Plus von 1,8 Pro­zent und für 2015 von 2,0 Pro­zent vor­her­ge­sagt.

Trotz ei­nes schwä­che­ren Früh­jahrs­auf­schwungs rech­nen die RWI-For­scher im lau­fen­den Jahr mit ei­ner po­si­ti­ven Ent­wick­lung auf dem Ar­beits­markt. Bei ei­ner für die­ses und das kom­men­de Jahr er­war­te­ten Ar­beits­lo­sen­quo­te von 6,7 Pro­zent wer­de sich der Ab­bau der Ar­beits­lo­sig­keit im Ver­lauf die­ses Jah­res je­doch wie­der ver­lang­sa­men, hieß es. Durch die im kom­men­den Jahr ge­plan­te Ein­füh­rung ei­nes flä­chen­de­cken­den Min­dest­lohns wer­de es dann 2015 zu ei­nem Ab­bau von Ar­beits­plät­zen bei ge­ring­fü­gig Be­schäf­tig­ten kom­men.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 1. Oktober 2014

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