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Re­al­löh­ne im Jah­res­ver­gleich leicht ge­sun­ken

Die In­fla­ti­on hat im ers­ten Quar­tal die Lohn­stei­ge­run­gen auf­ge­fres­sen: Auf lan­ge Sicht ist die Ent­wick­lung aber deut­lich po­si­ti­ver
Münzen, Münzhaufen Die Re­al­löh­ne sind zu­rück­ge­gan­gen

05.07.2013. (dpa) - Die deut­schen Be­schäf­tig­ten hat­ten im ers­ten Quar­tal erst­mals seit dem Kri­sen­jahr 2009 we­ni­ger Kauf­kraft als ein Jahr zu­vor.

Die ver­gleichs­wei­se ge­rin­ge In­fla­ti­on von 1,5 Pro­zent hat die ge­rin­gen no­mi­na­len Ge­halts­stei­ge­run­gen von 1,4 Pro­zent zu­nich­te­ge­macht, so dass die Re­al­löh­ne leicht zu­rück­ge­gan­gen sind.

Zu­letzt hat­te es im vier­ten Quar­tal 2009 ei­ne sol­che Ent­wick­lung ge­ge­ben.

Ge­rin­ge­re Son­der­zah­lun­gen und kür­ze­re Ar­beits­zei­ten ha­ben die Löh­ne we­ni­ger stark wach­sen las­sen, wie das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt am Don­ners­tag in Wies­ba­den be­rich­te­te.

Die Brut­to­stun­den­ver­diens­te oh­ne Zu­la­gen la­gen hin­ge­gen mit ei­nem Zu­wachs von 1,8 Pro­zent über der In­fla­ti­ons­ra­te. Durch­schnitt­lich ver­dien­te ein Voll­zeit­be­schäf­tig­ter mo­nat­lich 3398 Eu­ro brut­to oh­ne Son­der­zu­la­gen.

Die nied­rigs­ten Ent­gel­te wur­den im Gast­ge­wer­be ge­zahlt (2008 Eu­ro). Mehr als das Dop­pel­te konn­ten im Schnitt die Be­schäf­tig­ten von Ban­ken und Ver­si­che­run­gen (4543 Eu­ro) so­wie von En­er­gie­ver­sor­gern (4477 Eu­ro) ver­die­nen.

Über den län­ge­ren Zeit­raum von 2007 bis 2012 stell­ten die Sta­tis­ti­ker fest, dass die Ge­häl­ter ent­spre­chend der Qua­li­fi­ka­ti­on der Be­schäf­tig­ten aus­ein­an­der­ge­drif­tet sind.

So konn­ten lei­ten­de An­ge­stell­te in die­sem Zeit­raum ihr no­mi­na­les Brut­to­ge­halt um 15,5 Pro­zent stei­gern. Un­ge­lern­te Ar­beit­neh­mer hat­ten nur ein Plus von 9,8 Pro­zent, la­gen da­mit aber im­mer noch über der Preis­stei­ge­rung von 8,3 Pro­zent in dem be­ob­ach­te­ten Zeit­raum.

In den neu­en Län­der stie­gen die Ge­häl­ter mit 13,9 Pro­zent schnel­ler als im frü­he­ren Bun­des­ge­biet mit 11,9 Pro­zent.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 10. Februar 2015

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