HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

ARBEITSRECHT AKTUELL // 12/131

Kri­tik an Ren­ten­pa­ket von Ar­beits­mi­nis­te­rin von der Ley­en

Ver­di-Chef Bsirs­ke kri­ti­siert von der Ley­ens Ren­ten-Pa­ket
Kri­tik an der Zu­schuss­ren­te

23.03.2012 (dpa) - Ver­di-Chef Frank Bsirs­ke hat sich ge­gen die Ren­ten­plä­ne von Ar­beits­mi­nis­te­rin Ur­su­la von der Ley­en (CDU) ge­wandt. Er fin­de es nicht wirk­lich über­zeu­gend, Al­ters­ar­mut durch die Aus­wei­tung der Hin­zu­ver­dienst­mög­lich­kei­ten be­kämp­fen zu wol­len, sag­te Bsirs­ke der "Pas­sau­er Neu­en Pres­se" (Frei­tag). "Die Teil­pri­va­ti­sie­rung der Al­ters­ver­sor­gung führt im­mer mehr in die Ar­mut" füg­te er hin­zu.

"Wir steu­ern in ei­ne Al­ters­ar­mut-Ka­ta­stro­phe. Wir brau­chen Min­dest­löh­ne und hö­he­re Lohn­ab­schlüs­se", mein­te der Ge­werk­schafts­vor­sit­zen­de. "Un­se­re Ta­rif­for­de­run­gen für den Öf­fent­li­chen Dienst sind auch ein Bei­trag ge­gen die Al­ters­ar­mut von mor­gen."

Von der Ley­en hat­te am Don­ners­tag in Ber­lin ih­ren Ent­wurf für ein um­fang­rei­ches Ge­set­zes­pa­ket vor­ge­legt. Da­zu ge­hört ei­ne vom Staat fi­nan­zier­te Zu­schuss­ren­te, mit der die Ren­te von lang­jäh­ri­gen Ge­ring­ver­die­nern bis auf ma­xi­mal 850 EUR auf­ge­stockt wer­den soll. Die Mi­nis­te­rin plant zu­dem ei­ne An­he­bung der Hin­zu­ver­dienst­gren­zen für Früh­rent­ner über 63 Jah­ren.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 18. Dezember 2013

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Sie möchten regelmäßig ausführliche, praxisnahe und verständliche Artikel zum Arbeitsrecht, Informationen zu Gesetzesänderungen und zu aktuellen Gerichtsurteilen erhalten? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!
NEWSLETTER
Anrede Vorname
Email Nachname
  Abmelden

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de