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Sach­sen-An­halts Bau­bran­che geht der Nach­wuchs aus

Be­ton mi­schen oder Mau­ern set­zen ist für vie­le Schul­ab­gän­ger kei­ne be­ruf­li­che Per­spek­ti­ve: Die Bau­bran­che wirbt hän­de­rin­gend um Azu­bis
Baustelle mit Kran und Lastern Was kann man ge­gen den Nach­wuchs­man­gel un­ter­neh­men?

30.12.2013. (dpa) - Be­ru­fe am Bau sind bei Ju­gend­li­chen in Sach­sen-An­halt im­mer we­ni­ger ge­fragt.

"Die La­ge ist wahr­lich nicht ro­sig", sag­te der Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Bau­in­dus­trie­ver­ban­des Sach­sen/Sach­sen-An­halt, Ro­bert Mom­berg.

Be­reits in die­sem Jahr konn­ten zwei von drei Bau­be­trie­ben nicht al­le Aus­bil­dungs­plät­ze be­set­zen.

Bis zum Jahr 2020 wer­den et­wa 1500 Aus­bil­dungs­plät­ze of­fen blei­ben.

Grün­de da­für sei­en zu we­ni­ge Be­wer­ber und die un­ge­nü­gen­de Eig­nung der Ju­gend­li­chen.

In der ge­sam­ten ost­deut­schen Bau­wirt­schaft wird sich das De­fi­zit an Aus­zu­bil­den­den in der Bau­wirt­schaft bis zum Jahr 2020 auf 10 000 er­hö­hen, sag­te Mom­berg. In der Pro­gno­se für West­deutsch­land für die­sen Zeit­raum sei die La­ge nicht ganz so dra­ma­tisch.

Das Image ei­nes Jobs am Bau ist Mom­berg zu­fol­ge im­mer noch schlecht. "Da­bei gibt es in der Bran­che an­spruchs­vol­le Be­rufs­bil­der mit gu­ten Auf­stiegs­chan­cen vom Fach­ar­bei­ter bis zum ge­prüf­ten Po­lier und Meis­ter." Das woll­ten die Un­ter­neh­men künf­tig stär­ker ver­mit­teln, in dem sie be­reits an den Schu­len für die Bran­che wer­ben.

Nach­wuchs aus dem Aus­land, so aus Spa­ni­en oder Grie­chen­land zu ge­win­nen, sei trotz der ho­hen Ar­beits­lo­sig­keit dort schwie­rig. "Das ist auch nicht un­be­dingt das Ziel der Un­ter­neh­men", mein­te Mom­berg. Sie streb­ten viel­mehr an, Ju­gend­li­che mit schwa­chen schu­li­schen Leis­tun­gen für den Be­ruf am Bau fit zu ma­chen. Das kön­ne zum Bei­spiel durch die Ko­ope­ra­ti­on der Be­rufs­för­de­rungs­wer­ke der Bau­wirt­schaft mit den Ar­beits­agen­tu­ren ge­sche­hen.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 20. März 2014

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