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ARBEITSRECHT AKTUELL // 13/199

Schleu­sen­öff­nung: Hoch­be­trieb auf den Was­ser­stra­ßen

Grü­nes Licht an den Schleu­sen: Nach ei­ner Wo­che Streik kommt wie­der Be­we­gung auf die Ka­nä­le. Rund 200 Schif­fe la­gen ta­ge­lang fest
Zwei Stiefel mit darauf gesetztem Arbeitshelm Die Schleu­sen sind wie­der ge­öff­net

15.07.2013. (dpa) - An den Ka­nal­schleu­sen in Nord­rhein-West­fa­len herrscht wie­der Hoch­be­trieb: Um 6.00 Uhr am Mon­tag­mor­gen stell­ten die Mit­ar­bei­ter nach ei­nem ein­wö­chi­gen Streik die Am­peln wie­der auf Grün.

Al­lein an der Schleu­se in We­sel war­te­ten über 30 Schif­fe auf ih­re Wei­ter­fahrt, wie ein Mit­ar­bei­ter dort am Mon­tag­mor­gen mit­teil­te.

Ins­ge­samt sind es na­he­zu 200 Tan­ker, Con­tai­ner­schif­fe und an­de­re Was­ser­fahr­zeu­ge, die sich vor al­lem an den Ein­gangs­schleu­sen des We­sel-Dat­teln-Ka­nals, aber auch am Rhein-Her­ne-Ka­nal stau­en.

Trotz des Staus ging am Mor­gen al­les ge­ord­net zu. "Es läuft al­les plan­mä­ßig", sag­te ein Mit­ar­bei­ter der Schleu­se in Dat­teln.

Der Be­trieb ha­be pünkt­lich be­gon­nen. Bis al­le Schif­fe wie­der nor­mal fah­ren, wird es vor­aus­sicht­lich noch et­was dau­ern. Ei­ne Schleu­sung in ei­ne Rich­tung dau­ert et­wa 40 Mi­nu­ten; in der Re­gel kön­nen zwei Schif­fe auf ein­mal ge­schleust wer­den.

Die Mit­ar­bei­ter der Was­ser- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung hat­ten ei­ne Wo­che lang ge­streikt, da sie um ih­re Jobs fürch­ten. Sie for­dern ei­nen neu­en Ta­rif­ver­trag, in dem un­ter an­de­rem be­triebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen aus­ge­schlos­sen wer­den.

Hin­ter­grund ist die ge­plan­te Neu­or­ga­ni­sa­ti­on der Was­ser- und Schiff­fahrts­ver­wal­tung des Bun­des.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 17. Dezember 2013

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