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Schul­den­kri­se in Eu­ro­pa setzt VW zu

VW stellt sich auf Kri­se in Eu­ro­pa ein
Die Bän­der im VW-Werk ste­hen teil­wei­se still

05.10.2012 (dpa) - Volks­wa­gen stellt sich nach Wor­ten von Be­triebs­rats­chef Bernd Os­ter­loh auf den Ein­bruch der Nach­fra­ge in Eu­ro­pa ein. "Die Pro­ble­me in Eu­ro­pa tref­fen uns be­son­ders beim Pas­sat, der ge­ra­de bei Ge­schäfts­kun­den ge­fragt ist. Vie­le Flot­ten­kun­den schie­ben ih­re Be­stel­lun­gen auf", sag­te Os­ter­loh dem "Han­dels­blatt". "Wir re­agie­ren dar­auf, in­dem wir Schich­ten her­aus­neh­men."

Wie das Blatt wei­ter schreibt, ruht ak­tu­ell die Pro­duk­ti­on des Pas­sat in die­ser Wo­che nach dem frei­en Tag der deut­schen Ein­heit auch an die­sem Frei­tag. Be­reits am Don­ners­tag stan­den die Bän­der dem­nach still. Beim Golf füh­ren die Wolfs­bur­ger da­ge­gen Son­der­schich­ten, pro­du­zier­ten trotz des Mo­dell­wech­sels den aus­lau­fen­den Golf wei­ter. "Weil wir die al­te Ge­ne­ra­ti­on bis En­de des Jah­res par­al­lel mit dem neu­en Mo­dell bau­en, kön­nen wir da­mit Preis­kämp­fe ab­weh­ren, oh­ne den neu­en Golf zu be­las­ten", sag­te Os­ter­loh wei­ter.

Volks­wa­gens Ver­triebs­vor­stand Chris­ti­an Kling­ler wies laut "Han­dels­blatt" den Vor­wurf zu­rück, der Au­to­bau­er müs­se be­reits vor dem Start der neu­en Ge­ne­ra­ti­on des Golf im No­vem­ber ho­he Ra­bat­te ge­wäh­ren. "Die Be­stel­lun­gen des neu­en Golf lie­gen über un­se­ren Er­war­tun­gen, der Auf­trags­ein­gang ist über­aus er­freu­lich", sag­te der Ver­triebs­vor­stand dem Blatt. "Wir ge­wäh­ren auch kei­ne Rie­sen-Ra­bat­te, wie das ge­gen­wär­tig kol­por­tiert wird. Das sind Lock­an­ge­bo­te ei­ni­ger we­ni­ger Händ­ler im In­ter­net."

Um die Kos­ten im Griff zu be­hal­ten, re­du­ziert Volks­wa­gen dem Blatt zu­fol­ge die La­ger­be­stän­de. "Teil­wei­se lie­gen die Be­stän­de 20 Pro­zent un­ter der idea­len Grö­ße", sag­te Be­triebs­rats­chef Os­ter­loh. Der Kon­zern senkt laut "Han­dels­blatt" zu­dem sei­ne ma­xi­mal ein­ge­plan­te Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tät.

Mit Blick auf die Ver­kaufs­zah­len sag­te Os­ter­loh: "Der VW-Kon­zern ver­kauft 2012 vor­aus­sicht­lich deut­lich mehr Au­tos als im letz­ten Jahr. Aber rich­tig ist, es wer­den et­was we­ni­ger sein als ur­sprüng­lich ge­plant", sag­te Os­ter­loh. "Wir re­den al­ler­dings von ma­xi­mal 140.000 Au­tos." 2011 setz­ten die Nie­der­sach­sen welt­weit knapp 8,4 Mil­lio­nen Au­tos ab.

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Letzte Überarbeitung: 30. September 2016

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