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8000 Stahl­ko­cher bei Warn­streiks - IG Me­tall macht Druck

Hei­ße Pha­se im Ta­rif­kon­flikt der nord­west­deut­schen Stahl­in­dus­trie: Bei Warn­streiks ha­ben in die­ser Wo­che tau­sen­de Stahl­ko­cher die Ar­beit vor­über­ge­hend nie­der­ge­legt. Am kom­men­den Mon­tag geht es in die vier­te Run­de
Zwei Stiefel mit darauf gesetztem Arbeitshelm Wo wird ge­streikt?

04.07.2014. (dpa) - Im Stahl-Ta­rif­kon­flikt ha­ben am Don­ners­tag nach An­ga­ben der IG Me­tall rund 8000 Stahl­ko­cher zeit­wei­se die Ar­beit nie­der­ge­legt.

Die Ak­ti­on war der vor­läu­fi­ge Hö­he­punkt ei­ner gan­zen Wel­le von Warn­streiks, zu der die Ge­werk­schaft im Vor­feld der vier­ten Ver­hand­lungs­run­de für die 75 000 Be­schäf­tig­ten der nord­west­deut­schen Stahl­in­dus­trie auf­ge­ru­fen hat­te.

Seit dem Start der Warn­streiks am ver­gan­ge­nen Diens­tag ha­ben sich nach An­ga­ben der Ge­werk­schaft da­mit ins­ge­samt rund 10 000 Be­schäf­tig­te an den Ak­tio­nen be­tei­ligt.

Am kom­men­den Mon­tag wol­len Ar­beit­ge­ber und Ge­werk­schaft die Ver­hand­lun­gen in Gel­sen­kir­chen fort­set­zen.

IG Me­tall-Ver­hand­lungs­füh­rer Knut Gies­ler for­der­te die Ar­beit­ge­ber am Don­ners­tag auf, end­lich ein An­ge­bot vor­zu­le­gen. Er wies auf ei­ne wie­der an­zie­hen­de Auf­trags­la­ge und ei­ne ver­bes­ser­te Aus­las­tung in der Bran­che hin. Da­von woll­ten die Be­schäf­tig­ten auch et­was ab­be­kom­men. Die IG Me­tall for­dert für die Be­schäf­tig­ten fünf Pro­zent mehr Geld.

Al­lein an zwei Ak­tio­nen in Duis­burg bei Thys­sen­Krupp Steel und bei den Hüt­ten­wer­ken Krupp Man­nes­mann be­tei­lig­ten sich am Don­ners­tag rund 5000 Be­schäf­tig­te. Nach An­ga­ben der Ge­werk­schaft kam es auch zu Still­stän­den bei der Pro­duk­ti­on. Wei­te­re Kund­ge­bun­gen und Warn­streiks fan­den in Bre­men, Dort­mund, Düs­sel­dorf, Ha­gen, Kre­feld, Ol­pe und Sie­gen statt.

Die Ak­tio­nen sol­len am Frei­tag mit wei­te­ren Warn­streiks in Düs­sel­dorf, Gel­sen­kir­chen, Mül­heim/Ruhr, Os­na­brück, Salz­git­ter und Wit­ten fort­ge­setzt wer­den.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 27. November 2015

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