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13/272a St­ein­brück: All­ge­mei­nen Min­dest­lohn bis Fe­bru­ar ein­füh­ren

Wahl­kampf-End­spurt auf den letz­ten Me­tern: SPD will mit ra­scher Min­dest­lohn-Ein­füh­rung punk­ten

20.09.2013. (dpa) - Die SPD will bis zum 1. Fe­bru­ar 2014 ei­nen bun­des­weit all­ge­mei­nen Min­dest­lohn ein­füh­ren, wenn sie die Bun­des­tags­wahl am Sonn­tag ge­winnt.

Er wol­le dies mög­lichst bis da­hin im Ge­setz­blatt ha­ben, sag­te SPD-Kanz­ler­kan­di­dat Peer St­ein­brück am Frei­tag in Kas­sel.

Der Min­dest­lohn schaf­fe Kauf­kraft und ent­las­te den Steu­er­zah­ler von den Auf­stock­be­trä­gen für Men­schen, die trotz ei­nes Voll­zeit­jobs Geld vom Amt bräuch­ten.

Zu den ers­ten Maß­nah­men ei­ner von ihn ge­führ­ten Bun­des­re­gie­rung ge­hö­re die Ab­schaf­fung des von Uni­on und FDP ein­ge­führ­ten Be­treu­ungs­gelds. Auf die Fra­ge, ob St­ein­brück ei­ne Zu­sam­men­ar­beit mit der Links­par­tei für die ge­sam­te Le­gis­la­tur­pe­ri­ode aus­schlie­ße, ant­wor­te­te der Spit­zen­kan­di­dat:

"Mit de­nen kann die­ses Land nicht re­giert wer­den."

Im Ge­spräch mit der "Ober­hes­si­schen Pres­se" in Mar­burg schloss St­ein­brück auch ein rot-rot-grü­nes Bünd­nis für Hes­sen aus. Der Zei­tung sag­te er (Sams­tags­aus­ga­be):

"Ich wer­de nicht mit den Lin­ken ko­alie­ren und mich nicht to­le­rie­ren las­sen. Und das, was Herr Schä­fer-Güm­bel in Hes­sen da­zu sagt, ist ge­nau das­sel­be".

St­ein­brück war vor Kas­sel in Mar­burg und Wies­ba­den auf Wahl­kampf­tour. Am Sams­tag spricht er bei ei­ner Ver­an­stal­tung in Frank­furt. In Hes­sen wird am Sonn­tag ein neu­er Land­tag ge­wählt, zeit­gleich fin­det die Bun­des­tags­wahl statt.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 23. Dezember 2013

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