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ARBEITSRECHT AKTUELL // 12/064

Streik bei den Ber­li­ner Ver­kehrs­be­trie­ben (BVG)

Die BVG lässt die Ber­li­ner in der Käl­te ste­hen: Ver.di droht mit Streiks
Vie­le Stra­ßen­bah­nen blei­ben wohl in den Bahn­hö­fen

10.02.2012 (ots) - Das hat bei die­ser win­ter­li­chen Dau­er­käl­te noch ge­fehlt - ein Ar­beits­kampf bei der BVG. Egal ob Warn- oder un­be­fris­te­ter Streik - die Dro­hung sei­tens der Ge­werk­schaft Ver.di kommt für man­chen Ber­li­ner wohl zur Un­zeit.

Da­bei sind die ak­tu­el­len For­de­run­gen von Ver.di nicht ein­mal über­zo­gen. Die For­de­rung, die ge­stie­ge­nen Le­bens­hal­tungs­kos­ten aus­zu­glei­chen und dann noch ein biss­chen drauf­zu­pa­cken, ist zu­min­dest nach­voll­zieh­bar. Bei et­was gu­tem Wil­len auf bei­den Sei­ten müss­te al­so ei­ne schnel­le Ei­ni­gung mög­lich sein. Da­bei ist der Ver­hand­lungs­spiel­raum für den Se­nat als Eig­ner der BVG eng. Denn nicht nur die Stadt stöhnt un­ter der Schul­den­last von ca. 65 Mil­li­ar­den EUR, auch die BVG hat ca. 750 Mil­lio­nen EUR Mie­se. Und der Se­nat schießt jähr­lich 250 Mil­lio­nen EUR zu, da­mit Bus­se, Stra­ßen- und U-Bah­nen rol­len und die Fahr­prei­se im Ver­gleich zum Bun­des­durch­schnitt mo­de­rat be­lei­ben.

Da über­rascht es nicht, wenn sich Fi­nanz­se­na­tor Ul­rich Nuß­baum knau­se­rig zeigt. An­de­rer­seits muss ihm als Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­dem der BVG dar­an ge­le­gen sein, die Ar­beit­neh­mer nicht zu ver­prel­len, sol­len die Ser­vice­zie­le ei­nes zu­ver­läs­si­gen und kun­den­freund­li­chen Fahr­diens­tes er­reicht wer­den. Es ist da­her zu hof­fen, dass bei den nächs­ten Ta­rif­ge­sprä­chen am kom­men­den Diens­tag ein Er­geb­nis er­zielzt wird.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 22. September 2016

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