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Stu­die: Frau­en er­obern all­mäh­lich Be­rufs­welt in Deutsch­land

Frau­en sind in Deutsch­land im Be­rufs­le­ben im­mer stär­ker ver­tre­ten: In den To­pe­ta­gen sind weib­li­che Füh­rungs­kräf­te al­ler­dings nach wie vor die Aus­nah­me
Frauenquote Sanitäter Wel­che Un­ter­schie­de gibt es noch?

04.03.2014. (dpa) - In Deutsch­land ha­ben im­mer mehr Frau­en ei­nen Job.

Im Jahr 2012 wa­ren 72 Pro­zent der Frau­en er­werbs­tä­tig, wie aus ei­ner am Mon­tag ver­öf­fent­lich­ten Stu­die der Be­ra­tungs- und Prü­fungs­ge­sell­schaft PwC her­vor­geht.

Im Jahr 2000 wa­ren es erst 63 Pro­zent. Spit­zen­rei­ter im OECD-Ver­gleich ist Schwe­den mit ei­ner Frau­en-Er­werbs­tä­tig­keit von 78 Pro­zent.

We­nig Ver­än­de­rung gab es der Un­ter­su­chung zu­fol­ge zu­letzt bei der Ver­rin­ge­rung von Ge­halts­un­ter­schie­den und der Voll­zeit­be­schäf­ti­gung weib­li­cher Mit­ar­bei­ter hier­zu­lan­de. Und in Füh­rungs­po­si­tio­nen sind Frau­en in Deutsch­land nach wie vor un­ter­re­prä­sen­tiert. Nach ei­ner Er­he­bung des Deut­schen In­sti­tut für Wirt­schafts­for­schung (DIW) sank der An­teil weib­li­cher Vor­stän­de in den Dax-Kon­zer­nen im ver­gan­ge­nen Jahr von 7,8 auf 6,3 Pro­zent.

Ge­rin­ger als in vie­len Staa­ten der Or­ga­ni­sa­ti­on für wirt­schaft­li­che Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (OECD) war in Deutsch­land dank der gu­ten La­ge auf dem Ar­beits­markt die Er­werbs­lo­sig­keit von Frau­en. Be­son­ders in den Kri­sen­län­dern Spa­ni­en, Grie­chen­land und Por­tu­gal ver­lo­ren vie­le Mit­ar­bei­te­rin­nen ih­ren Job. "In die­sen Staa­ten ist die Ar­beits­lo­sig­keit un­ter Frau­en deut­lich stär­ker an­ge­stie­gen als un­ter Män­nern. Frau­en sind in wirt­schaft­li­chen Kri­sen al­so noch im­mer be­son­ders hart be­trof­fen", sag­te Pe­tra Jus­ten­ho­ven, Vor­stands­mit­glied von PwC Deutsch­land.

Ins­ge­samt ver­bes­ser­te Deutsch­land 2012 sei­nen Rang in dem von PwC er­stell­ten In­dex um ei­ne Po­si­ti­on auf Platz acht. Im Jahr 2000 war es noch Rang 18. An der Spit­ze liegt seit Be­ginn der Er­he­bung im Jahr 2000 Nor­we­gen, ge­folgt von Dä­ne­mark und Schwe­den.

Der In­dex misst die Be­tei­li­gung von Frau­en am Er­werbs­le­ben an­hand von fünf Kri­te­ri­en, dar­un­ter Ge­halts­un­ter­schie­de, Er­werbs­tä­tig­keit und Ar­beits­lo­sen­ra­te. Aus­ge­wer­tet wer­den Da­ten der OECD.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 1. April 2015

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