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ARBEITSRECHT AKTUELL // 12/032

Ta­rif­ei­ni­gung mit dem Mar­bur­ger Bund steht be­vor

Kli­ni­ken war­nen vor mas­si­vem Job­ab­bau durch Ta­rif­ab­schluss
Geld und Stethoskop

19.01.2012 (dpa) - Nach der über­ra­schen­den Ta­rif­ei­ni­gung für Kli­nik­ärz­te ha­ben die Kran­ken­häu­ser vor dem Ver­lust tau­sen­der Ar­beits­plät­ze ge­warnt. Laut Deut­scher Kran­ken­haus­ge­sell­schaft (DKG) brau­chen die Kli­ni­ken drin­gend Ab­hil­fe. "Nicht nur wür­den sonst vie­le tau­send Ar­beits­plät­ze in den Kli­ni­ken un­ter Druck ge­ra­ten, auch für vie­le Kran­ken­häu­ser stellt sich sonst die Exis­tenz­fra­ge", sag­te der DKG-Prä­si­dent Al­fred Dän­zer der Nach­rich­ten­agen­tur dpa in Ber­lin.

Die Ärz­te­ge­werk­schaft Mar­bur­ger Bund (MB) und die Ver­ei­ni­gung der kom­mu­na­len Ar­beit­ge­ber (VKA) hat­ten sich in ih­rem Ta­rif­streit auf 2,9 Pro­zent mehr Ge­halt ge­ei­nigt. Stim­men die Gre­mi­en bei­der Sei­ten der Über­ein­kunft der Ver­hand­lungs­füh­rer zu, wird ein Ärz­te­streik an rund 600 kom­mu­na­len Kli­ni­ken in Deutsch­land ab­ge­wen­det.

Dän­zer sag­te: "Die Ei­ni­gung be­las­tet die Kran­ken­häu­ser um das Dop­pel­te der ih­nen ge­setz­lich zu­ge­stan­den Preis- und Lohn­er­hö­hun­gen von 1,48 Pro­zent." Die Po­li­tik müs­se den Kli­ni­ken schnell fi­nan­zi­ell un­ter die Ar­me grei­fen. "Schon jetzt schreibt je­de fünf­te Kli­nik ro­te Zah­len."

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Letzte Überarbeitung: 22. September 2016

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