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ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/082

Teil­zeit in Pfle­ge­be­ru­fen

Der An­teil von Teil­zeit­be­schäf­tig­ten in der am­bu­lan­ten Pfle­ge liegt bei fast 70 Pro­zent
Krankenpflegerin mit Seniorin, Pflegehilfe, Pflegeberufe

21.03.2017. (dpa/wie) - Nur gut 30 Pro­zent der Be­schäf­tig­ten in der am­bu­lan­te Pfle­ge sind in Voll­zeit an­ge­stellt. Der Rest setzt sich aus Teil­zeit­ar­beit­neh­mern und Mi­ni­job­bern zu­sam­men.

"Die Ar­beit in der Pfle­ge ist an­stren­gend und be­deu­tet oft Schicht- und Wo­chen­end­diens­te. In der am­bu­lan­ten (Pfle­ge) kom­men Fahrt­zei­ten hin­zu, die oft nicht ent­lohnt wer­den.", be­grün­det die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Sa­bi­ne Zim­mer­mann die­sen Trend.

Der Deut­sche Pfle­gerat kri­ti­siert die ge­rin­ge Ver­gü­tung von Pfle­ge­kräf­ten und die Lohn­un­ter­schie­de in­ner­halb der Bran­che von bis zu 30 Pro­zent. Laut Zim­mer­mann liegt das am wett­be­werbs­ori­en­tier­ten Fi­nan­zie­rungs­plan. Der wir­ke sich vor al­lem ne­ga­tiv auf die Ar­beits­be­din­gun­gen der Be­schäf­tig­ten aus, so die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te.

Zu­dem wei­sen die Pfle­ge­be­ru­fe ein enor­mes Un­gleich­ge­wicht bei der Ge­schlech­ter- und Al­ters­struk­tur auf. Ge­ra­de ein­mal 13 Pro­zent der Be­schäf­tig­ten sind Män­ner. Fast 40 Pro­zent sind 50 Jah­re und äl­ter.

Die­sen The­men wird man sich auch auf dem dies­jäh­ri­gen Pfle­ge­tag in Ber­lin wid­men (23.03. bis 25.03.2017).

Fest steht, dass die Nach­fra­ge an Pfle­ge­kräf­ten wei­ter stei­gen wird. Pro­gno­sen zei­gen, dass in den nächs­ten 30 Jah­ren bis zu 1,5 Mil­lio­nen zu­sätz­li­che Voll­zeit­stel­len in der Bran­che be­setzt wer­den müs­sen.


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Letzte Überarbeitung: 10. Mai 2019

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