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Tou­ris­mus-Boom im Nor­den - DGB wet­tert über "un­fai­re Löh­ne"

In der Ur­laubs­zeit ist der Tou­ris­ten­boom im Nor­den deut­lich sicht­bar: Vol­le Strän­de, vol­le Gas­tro-Be­trie­be. Das Tou­ris­mus-Hoch nimmt aber schon seit Jah­res­be­ginn An­lauf
Was kri­ti­siert der DGB?

22.07.2016. (dpa) - Der Tou­ris­mus bleibt im Nor­den ei­ne boo­men­de Bran­che.

Der Städ­te­tou­ris­mus be­flü­gelt Ham­burg, Mee­res- und Land­schafts­lieb­ha­ber zieht es ver­stärkt nach Schles­wig-Hol­stein, wie aus den am Don­ners­tag ver­öf­fent­lich­ten Sta­tis­ti­ken ab­zu­le­sen ist.

Der Deut­sche Ge­werk­schafts­bund (DGB) ver­wies un­ter­des­sen auf die Schat­ten­sei­ten des Booms und mahn­te: "Der Nor­den hat aber als Tou­ris­mus­re­gi­on nur dann ei­ne gu­te Zu­kunft, wenn hier nicht nur Son­ne, Sand und Wel­len ge­bo­ten wer­den, son­dern auch ge­sun­de Ar­beits­be­din­gun­gen für die Ar­beit­neh­mer."

Die Löh­ne sei­en un­ten, der Ar­beits­druck hoch – "so sieht kein gu­ter Tou­ris­mus aus", wet­ter­te der DGB-Chef im Nor­den, Uwe Pol­ka­ehn. Un­ter­neh­men, die ei­nen Ima­ge­scha­den ver­mei­den woll­ten, müss­ten fair und nach Ta­rif ent­loh­nen, for­der­te er.

HAM­BURG: Die Zahl der Über­nach­tun­gen leg­te in den ers­ten fünf Mo­na­ten die­ses Jah­res um 6,8 Pro­zent auf mehr als 5,0 Mil­lio­nen zu. Der Zu­wachs aus dem In­land be­trug 7,2 Pro­zent auf 3,9 Mil­lio­nen Über­nach­tun­gen, wie das Sta­tis­tik­amt Nord am Don­ners­tag in Ham­burg mit­teil­te. Die fast zwei Mil­lio­nen in­län­di­schen Gäs­te von Ja­nu­ar bis Mai blie­ben durch­schnitt­lich zwei Ta­ge in der Stadt. Aus dem Aus­land ka­men mehr als 500.000 Gäs­te an die El­be (plus 2,4 Pro­zent). Sie buch­ten rund 1,15 Mil­lio­nen Über­nach­tun­gen (plus 5,6 Pro­zent). Die meis­ten - mit je­weils mehr als 100.000 Be­su­chern - reis­ten aus Dä­ne­mark, der Schweiz und Groß­bri­tan­ni­en an.

KIEL: Nach Schles­wig-Hol­stein ka­men in den ers­ten fünf Mo­na­ten des Jah­res knapp 2,33 Mil­lio­nen Gäs­te, 5,1 Pro­zent mehr als im glei­chen Vor­jah­res­zeit­raum, be­rich­te­te das Sta­tis­tik­amt in Kiel. Die Zahl der Über­nach­tun­gen in den Be­her­ber­gungs­stät­ten mit min­des­tens zehn Bet­ten er­höh­te sich um 5,0 Pro­zent auf fast 8,12 Mil­lio­nen. Im Mai zähl­ten die Ho­tels, Pen­sio­nen, Fe­ri­en­an­la­gen und -woh­nun­gen so­wie Cam­ping­plät­ze 792.000 Über­nach­tungs­gäs­te und da­mit 3,7 Pro­zent mehr als im glei­chen Vor­jah­res­mo­nat. Die Zahl der Über­nach­tun­gen wuchs um 4,2 Pro­zent auf 2,84 Mil­lio­nen.

"Das ist ge­wiss zu ei­nem gro­ßen Teil das Er­geb­nis un­se­rer Stra­te­gie, die Ne­ben­sai­son-Mo­na­te bes­ser zu er­schlie­ßen, aber auch das Re­sul­tat gro­ßer In­ves­ti­tio­nen in die tou­ris­ti­sche In­fra­struk­tur und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Un­ter­künf­te", kom­men­tier­te Tou­ris­mus­mi­nis­ter Rein­hard Mey­er (SPD).

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Letzte Überarbeitung: 31. August 2016

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