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ARBEITSRECHT AKTUELL // 12/241

Kei­ne Über­nah­me für deut­sche Aus­zu­bil­den­de

DGB: Vie­le Aus­zu­bil­den­de oh­ne Zu­sa­ge für un­be­fris­te­te Über­nah­me
Nur 17 Pro­zent der Aus­ge­bil­de­ten dür­fen blei­ben
22.06.2012 (dpa) - Trotz ei­ner ins­ge­samt gu­ten Ar­beits­markt­la­ge in Deutsch­land kön­nen vie­le Aus­zu­bil­den­de von ei­ner spä­te­ren Fest­an­stel­lung in ih­ren Be­trie­ben nur träu­men. Nur 17 Pro­zent der Lehr­lin­ge im letz­ten Aus­bil­dungs­jahr hät­ten ei­ne Zu­sa­ge für ei­ne un­be­fris­te­te An­stel­lung, be­rich­te­te die "Saar­brü­cker Zei­tung" un­ter Be­ru­fung auf ei­ne Um­fra­ge des Deut­schen Ge­werk­schafts­bun­des (DGB) un­ter Aus­zu­bil­den­den in sechs gro­ßen Flä­chen­län­dern.

Dem­nach wer­den ins­ge­samt 43 Pro­zent der Lehr­lin­ge von ih­ren Aus­bil­dungs­be­trie­ben über­nom­men, zum Teil al­ler­dings nur für bis zu sechs Mo­na­te. Für je­den vier­ten Lehr­ling ste­he be­reits fest, dass er sich nach der Aus­bil­dung ei­nen an­de­ren Ar­beit­ge­ber su­chen muss. Wei­te­re 32 Pro­zent hät­ten noch kei­ne In­for­ma­ti­on dar­über, wie es mit ih­nen wei­ter­ge­he.

Für die Un­ter­su­chung des DGB wur­den dem Be­richt zu­fol­ge die An­ga­ben von ins­ge­samt 1.434 Lehr­lin­gen in Bay­ern, Hes­sen, Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Nie­der­sach­sen, Nord­rhein-West­fa­len und Sach­sen aus­ge­wer­tet.

"Es ent­steht der Ein­druck, dass zwar al­le vom so­ge­nann­ten Fach­kräf­te­man­gel re­den, aber kaum ei­ner et­was für die Fach­kräf­te­si­che­rung tut", kri­ti­sier­te die stell­ver­tre­ten­de DGB-Vor­sit­zen­de In­grid Sehr­b­rock. "Die un­be­fris­te­te Über­nah­me der Aus­zu­bil­den­den wä­re ein wich­ti­ges Si­gnal, dass die Un­ter­neh­men es mit der Fach­kräf­te­si­che­rung ernst mei­nen", sag­te sie der Zei­tung.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 18. Dezember 2013

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