HENSCHE RECHTSANWÄLTE, FACHANWALTSKANZLEI FÜR ARBEITSRECHT

ARBEITSRECHT AKTUELL // 17/248

Um­fra­ge zur Rück­kehr aus der El­tern­zeit

Laut ei­ner Um­fra­ge hal­ten vie­le Deut­sche die Rück­kehr in den Job nach ei­ner Ba­by-Pau­se für pro­blem­be­haf­tet.
Mutter mit Kind im Büro, Rückkehr aus der Elternzeit, Vereinbarkeit Job und Familie

27.09.2017. (dpa/wie) - "Was den­ken Sie - bie­ten Ar­beit­ge­ber heu­te ge­ne­rell ge­nug Un­ter­stüt­zung für Müt­ter und Vä­ter, die aus der El­tern­zeit in den Be­ruf zu­rück­keh­ren?"

Die­se und wei­te­re Fra­gen zum The­ma Rück­kehr aus der El­tern­zeit ha­ben rund 2.000 Deut­sche ab 18 Jah­ren in ei­ner On­line-Um­fra­ge der Markt­for­scher You­Gov im Auf­trag der Job­bör­se Mons­ter be­ant­wor­tet. Le­dig­lich 28 Pro­zent wa­ren der Mei­nung, dass El­tern beim Wie­der­ein­stieg von ih­ren Ar­beit­ge­bern aus­rei­chend un­ter­stützt wer­den.

Vie­le se­hen ei­ni­ge Pro­ble­me da­bei, nach der Ba­by-Pau­se wie­der an den Ar­beits­platz zu­rück­zu­keh­ren. So zwei­felt gut die Hälf­te der Be­frag­ten dar­an, dass den Müt­tern und Vä­tern durch fle­xi­ble Ar­beits­zei­ten im Be­trieb das Le­ben mit Job und Kind leich­ter ge­macht wer­den wird.

Fast 40 Pro­zent der Teil­neh­mer be­fürch­te­ten, dass El­tern ih­ren Nach­wuchs nicht kurz­fris­tig mit zur Ar­beit brin­gen dür­fen.

Auch die Be­zie­hung zu den Kol­le­gen hal­ten vie­le Be­frag­te durch das neue Fa­mi­li­en­le­ben für ge­fähr­det. Für 38 Pro­zent wä­re es denk­bar, dass Kol­le­gen un­be­zahl­te Mehr­ar­beit durch kin­der­be­ding­te Aus­fäl­le be­fürch­ten könn­ten und sich des­halb aus­ge­nutzt füh­len.

Ein Vier­tel der Teil­neh­mer ver­trat die An­sicht, dass die di­rek­ten Vor­ge­setz­ten nach der Rück­kehr den Ein­druck ver­mit­teln wür­den, dass die frisch­ge­ba­cke­nen El­tern nicht mehr so be­last­bar wä­ren wie vor­her.

Als Grün­de für die Rück­kehr ins Ar­beits­le­ben ga­ben die meis­ten (76 Pro­zent) an, dass das zwei­te Ein­kom­men be­nö­tigt wer­de. Et­wa ein Drit­tel hal­ten die Freu­de am Job für ei­nen wich­ti­gen Grund und 28 Pro­zent der Be­frag­ten wa­ren der An­sicht, dass sich El­tern da­nach seh­nen, mal wie­der mit Er­wach­se­nen zu spre­chen.


Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Letzte Überarbeitung: 10. Januar 2018

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Sie möchten regelmäßig ausführliche, praxisnahe und verständliche Artikel zum Arbeitsrecht, Informationen zu Gesetzesänderungen und zu aktuellen Gerichtsurteilen erhalten? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter!
NEWSLETTER
Anrede Vorname
Email Nachname
  Abmelden

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2018:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de